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Derzeit noch unbebaut: Das ehemalige Bundeswehrgelände an der Parkstraße. 

`Mögliche Lösung in Kirchseeon

Seniorenhaus und Autohaus auf Bundeswehrgelände

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Auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände in Kirchseeon mit einer Fläche von rund 17 000 Quadratmetern könnte die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ein neues Seniorenheim bauen, das nahe gelegene BMW-Autohaus Wagner könnte hier seinen Betrieb erweitern.

Kirchseeon – Neudeutsch nennt man so etwas eine „Win-win-Situation“, also positiv für mehrere Seiten. Auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände in Kirchseeon an der Parkstraße mit einer Fläche von rund 17 000 Quadratmetern könnte die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ein neues Seniorenheim bauen, das nahe gelegene BMW-Autohaus Wagner könnte hier seinen Betrieb erweitern.

Umsiedlung wäre vom Tisch

Damit wäre auch eine Umsiedlung des Unternehmens auf den Spannleitenberg vom Tisch. Sowohl der dortige Dirt-Park, eine Geländestrecke für Fahrräder, als auch der Bolzplatz könnten erhalten werden, die mit einem neuen Autohaus verschwunden wären. Platz wäre auf dem BW-Areal auch für einen kommunalen Park. Im Gesamtprojekt geht es zudem um zusätzliche Wohnungen. So sieht derzeit die Perspektive aus. Fix ist aber noch nichts.

BMW will erweitern

Punkt für Punkt: Das BMW-Autohaus an der Bundesstraße will erweitern. Genutzt wurden bisher zusätzliche Flächen am Bundeswehrgelände. Doch dort wollte die Kommune, nachdem sie nach langen Verhandlungen das Areal erworben hat, Wohnbebauung verwirklichen. Alternative für das Autohaus, um eine Abwanderung in eine andere Gemeinde zu vermeiden: Neuansiedlung am Spannleitenberg, direkt am Forst und an der Bundesstraße in Richtung Ebersberg. Das Gelände ist im Eigentum der Kommune. Doch gegen diese Pläne gab es Widerstand aus der Bevölkerung, weil man die dortigen Freizeitanlagen dann aufgeben müsste.

AWO hat Interesse

Inzwischen hat jedoch die Arbeiterwohlfahrt konkretes Interesse signalisiert, auf dem Bundeswehrgelände ein neues Seniorenheim zu bauen. Es wäre ein Ersatz für das bisherige Haus am Dachsberg mit aktuell 99 Plätzen, das aber laut AWO-Bezirksverband Oberbayern den aktuellen Anforderungen nicht mehr genügt. Zudem könnte auf dem neuen Gelände auf rund 120 Plätze erweitert werden. Im Gespräch ist zudem, am neuen Standort Wohnungen für Mitarbeiter zu realisieren. Eine Modernisierung am bisherigen Standort sei überlegt, aber dann doch verworfen worden, heißt es auf Anfrage beim AWO-Bezirksverband. Auf dem dann frei werdenden Gelände am Dachsberg könnten Wohnungen in guter Lage am Wald entstehen.

Vorplanung läuft

Wie Kirchseeons Bürgermeister Udo Ockel (CSU) am Ende der Gemeinderatssitzung berichtete, habe es kürzlich Gespräche mit der AWO gegeben. Möglicherweise könnten erste Entwürfe für einen Neubau in der nächsten Gemeinderatssitzung präsentiert werden. Laut AWO wurde bereits ein Architekt mit der Vorplanung beauftragt. Ockel berichtete im Rat auch über ein Gespräch mit dem Eigentümer des Autohauses. Dort stehe man den Überlegungen positiv gegenüber.

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Im November hatte sich der Gemeinderat gegen Pläne eines Investors ausgesprochen, der auf dem Bundeswehrareal eine Pflegeeinrichtung mit 120 Plätzen und zusätzlich etwa 104 betreute Wohnungen errichten wollte (wir berichteten). Das war den Kommunalpolitikern dann doch deutlich zu groß. Wie die Pläne der AWO ausfallen, bleibt abzuwarten.

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