Keine Gefahr in Kirchseeon

Gymnasiastin belästigt: Alles frei erfunden

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Kirchseeon - Reine Erfindung war die Aussage einer Kirchseeoner Gymnasiastin, dass sie von Unbekannten aufgefordert worden sei, in einen Lieferwagen zu steigen. Das haben die Ermittlungen der Polizei ergeben.

Der am Dienstag bei der Polizei bekanntgewordene Vorgang in Kirchseeon, wonach eine Schülerin des Kirchseeoner Gymnasiums von Unbekannten aufgefordert worden sei, in einen Lieferwagen zu steigen, ist aufgeklärt. 

Es stellte sich bei den Ermittlungen heraus, dass der Sachverhalt erfunden war, teilt die Polizei Ebersberg mit. Die Schülerin hat jetzt mit Ermittlungen wegen Vortäuschung einer Straftat zu rechnen.

Im zweiten Fall, der  bereits knapp einen Monat zurückliegt und erst kurzfristig von einer anderen Polizeidienststelle der Polizeiinspektion Ebersberg übermittelt worden war, sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen, so die Polizei weiter. Nach bisheriger Sachlage sei demnach an einem nicht mehr feststellbaren Wochentag Mitte März eine Schülerin auf dem Weg vom Gymnasium Kirchseeon zum S-Bahnhof am Marktplatz in Kirchseeon aus einem silbernen Fahrzeug mit Berliner Kennzeichen heraus von dem Fahrer angesprochen worden. Eine Beschreibung liegt nicht vor.

Nach derzeitiger Einschätzung der Polizei besteht keine Gefahr für Schülerinnen und Schüler insbesondere in Kirchseeon.

Rubriklistenbild: © dpa

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