Aufgelockerte Fassade: So könnte das neue Seniorenheim in Kirchseoon einmal aussehen. Quelle: HÖSS AMBERG + PARTNER ARCHITEKTEN
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Aufgelockerte Fassade: So könnte das neue Seniorenheim in Kirchseoon einmal aussehen. Quelle:

Pläne für 120 Plätze in Einrichtung auf ehemaligem Bundeswehrgelände

Kirchseeon bekommt ein neues Seniorenheim

  • Robert Langer
    vonRobert Langer
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Kirchseeon wird ein neues Seniorenheim bekommen. Die Planungen stehen am Anfang, doch der Weg ist geebnet.

Kirchseeon – Die Wege sind geebnet: Der Marktgemeinderat Kirchseeon stimmte jetzt der Vorplanung für ein neues „Seniorenzentrum an der Parkstraße“ grundsätzlich zu. Träger soll die Arbeiterwohlfahrt (AWO) sein. Ein Bebauungsplan für das Projekt auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände wurde auf den Weg gebracht. Viele Details sind noch offen, wie etwa die Frage der Parkplätze. Das soll im laufenden Verfahren geklärt werden. „Wir sind in intensiven Gesprächen“, so Kirchseeons Bauamtsleiter Robert G. König in der Sitzung.

Bisher betreibt die AWO das Seniorenzentrum Gertrud-Breyer-Haus schräg gegenüber des Gymnasiums mit 96 Plätzen in Einzel- und Doppelzimmen. Die Einrichtung entspricht auch in Bezug auf die Bausubstanz nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Deshalb die akzuellen Pläne für einen Neubau und einem Umzug.

Entstehen könnte ein Haus mit rund 120 Betten. Der große Vorteil: Vorgesehen sind überwiegend Einzelzimmer. Weitere Punkte: Wohnungen für Mitarbeiter. Für Auszubildende könnten zudem Apartments angeboten werden als Anreiz für eine Ausbildung in einem Sozialberuf. Angedacht ist zudem ein Schulungsbereich unter anderem für den beruflichen Nachwuchs sowie für Mitarbeiter. Die Räume könnten jedoch nach derzeitigem Stand auch extern genutzt werden.

Die Planungen, in der Sitzung vorgestellt vom beauftragten Architekturbüro „Höss Amberg und Partner“, stießen im Marktgemeinderat auf breite Zustimmung. Vorgesehen sind vier parallel ausgerichtete Gebäude mit Satteldächern, gegenseitig versetzt und durch einen Querbau verbunden. Dadurch wirkt die Anlage kleinteiliger.

Lob für den Plan kam von CSU-Gemeinderat Peter Kohl. „Das ist sehr gelungen und fügt sich in das Quartier ein.“ Natalie Katholing (Grüne) regte an, über den Bau einer Tiefgarage nachzudenken. um die Parkplatzsituation für Mitarbeiter und Besucher rund um die Einrichtung zu entschärfen. Sie räumte aber ein: „Ich weiß, dass das finanziell noch mal eine ganz andere Hausnummer ist.“  

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