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Der beliebte Unparteiische: Kirchseeoner Schiedsrichter Siegfried Hübner gestorben

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Von: Robert Langer

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Siegfried Hübner mit Trillerpfeife
Fußballer und Trachtler Siegfried Hübner ist gestorben. © S. Roßmann

Er war jahrelang als Schiedsrichter und im Trachtenverein aktiv. Nun ist Siegfried Hübner nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.

Kirchseeon – Dass alle nach seiner Pfeife tanzten, war für Siegfried Hübner ganz normal. Und auch mit Fahnen konnte er je nach Aufgabe gut umgehen. Jetzt ist Siegfried „Sigi“ Hübner nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren gestorben. In Kirchseeon war er eine bekannte Persönlichkeit, nicht nur auffällig wegen seines langen Barts, sondern wegen seines Engagements sowohl im sportlichen als auch im gesellschaftlichen Bereich.

1978 trat Hübner in den ATSV ein, Abteilung Fußball, als aktiver Spieler. Als er diese Karriere beendete, wechselte er zum Schiedsrichterwesen über und verdienet sich Respekt auf dem Platz. Insgesamt 25 Jahre war er Schiedsrichterobmann des Vereins und wurde mehrfach ausgezeichnet. 2010 erhielt er das Verbands-Ehrenzeichen in Gold der Schiedsrichter Vereinigung München. Bezirksschiedsrichterobmann Max Klauser nannte ihn einen „äußerst zuverlässigen Unparteiischen“.

Siegfried Hübner ist tot: 37 Jahre lang in Trachtenverein aktiv

Dazu kommen Hübners 30 Jahre als Juniorentrainer, hauptsächlich bei den Anfängern bis zehn Jahren. Er gründete einer Mädchenmannschaft mit dem Höhepunkt der Meisterschaft in deren Spielgruppe. Nach der Beendigung seiner aktiven Funktionärszeit wurde Hübner Ehrenmitglied im ATSV.

Er hat seine Mitgliedschaft im ATSV auch außerhalb des Sportbetriebes immer mit Stolz über seine Kleidung mit dem Schriftzug des Vereins dokumentiert. Auch der Trachtenverein Seetaler Kirchseeon nimmt Abschied von seinem Mitglied Siegfried Hübner, der dort 37 Jahre aktiv tätig war.

Nachruf Siegfried Hübner: Beisetzung im engsten Kreise

Viele Jahre hat er als 1. Fähnrich mit Stolz die Fahne der Trachtler getragen. 17 Jahre hatte er als 2. Vorstand die Geschicke des Vereins mitgelenkt. Sein Rat habe den Mitgliedern stets viel bedeutet, so Trachtlervorstand Josef Götz. „Sigi trug seine Tracht mit Stolz. Er war bei unseren zahlreichen Veranstaltungen immer gerne dabei.“

So lange es seine Gesundheit zu lies, besuchte er die Vereinsabende und fühlte sich wohl in der Mitte der Trachtler. „Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken erhalten“, so Götz. Die Beisetzung findet auf Wunsch der Familie im engsten Kreise statt.

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