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Geehrt: Schüler, Sportler und Gewerbetreibende zeichnete Bürgermeister Udo Ockel beim Neujahrsempfang aus. 

Neujahrsempfang der Gemeinde

Kirchseeon soll zunächst durchschnaufen

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„Meine Technik ist totquatschen“, meinte ein gut gelaunter, aber stimmlich angeschlagener Bürgermeister Udo Ockel beim Neujahrsempfang der Gemeinde Kirchseeon für geladene Gäste am Wochenende. Grund für diesen Spruch war die Ehrung für Andreas Kleinle, bayerischer Meister im Judo Bodenkampf, der die körperlichen Härten seiner Sportart eindringlich schilderte.

Kirchseeon– Die Ehrungen, die Ockel wie schon in den vergangenen Jahren in Form einer Talkshow mit Headset-Mikrofon moderierte, begannen mit einer Panne. Helena Seso, Schülerin am Gymnasium Kirchseeon, hatte zusammen mit Jana Wiedenmann eine Rakete gebaut, die durch Luft und Wasser angetrieben wird. Sie waren damit beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ erfolgreich. Ein Video sollte zeigen, wie die Rakete fliegt. Doch das Abspielen des Films funktionierte nicht. Viel Applaus für die junge Forscherin gab es dennoch.

Ausgezeichnet wurden zudem Manfred Eck, ehemaliger Kommandant der Feuerwehr Markt Kirchseeon, Hannah Hainer (2. Bayerische Meisterschaft Taekwondo), Magdalena Ziegleder (3. Bayerische Meisterschaft Taekwondo), Christian Seitz (mit Grafing Meister Volleyball 2. Bundesliga) sowie Georg Johann Auer und Georg Richard Auer vom gleichnamigen Elektrobetrieb und Apotheker Dominic Guntram Staat. Bei den Ehrungen für Gewerbetreibenden gelte „ein reines Zufallsprinzip“ wie Ockel erklärte. Bei den Sportlern gibt es jedoch strenge Regeln. Er rief die Bevölkerung auf, erfolgreiche Sportler zu melden. Es gebe auch gute Boxer beim ATSV, aber die wohnten nicht in Kirchseeon, räumte der Rathauschef ein.

Am Beginn der Veranstaltung betonte der Bürgermeister, die Kommune könne in den kommenden Jahren nach den Großprojekte Schule Kirchseeon und Kinderhaus keine großen Sprünge machen. Man brauche Zeit zum „Durchschnaufen“. Zu dem stünden Kommunalwahlen an und der neue Gemeinderat müsse sich zunächst einmal sortieren.

Dennoch nannte Ockel Zukunftsprojekte wie die Schule in Eglharting. „Dort müssen wir etwas tun, vielleicht aufstocken.“ Zudem werde es um die Wasserversorgung gehen. Und auch die Bebauung des ehemaligen Bundeswehrgeländes an der Waldbahn steht an. Es gibt Forderungen nach günstigem Wohnraum. Da stelle sich die Frage, wie das gelöst werden soll. Es geht um Geld und um Grundstücke. Und es sei eine Art Umverteilung. „Wie weit kann man da gehen“, merkte Ockel kritisch an. „Wir werden an dem Problem weiter arbeiten.“

In der Gemeinde wird ganz offensichtlich gespart. Mehrmals schon konnte in früheren Zeiten der Blumenschmuck auf den Tischen von den Gästen des Empfangs nach Hause mitgenommen werden. Diesmal nicht, wie Ockel betonte. Denn die Buketts wurden für eine Veranstaltung des Männerchors ein zweites Mal verwendet. Der Bürgermeister bat um pflegliche Behandlung.  

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