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Tanken mit Kabel: Das könnte bald auch am Bahnhof in Kirchseeon möglich sein. 

Ladestationen für E-Autos

Kirchseeoner Bahnhof unter Strom

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Grundsätzlich sind alle dafür, die Frage ist nur, wie der Vorschlag umgesetzt werden kann. Es geht um Ladestationen für Elektromobile am Bahnhof in Kirchseeon. 

Kirchseeon – Der Anstoß dazu kam von der SPD-Fraktion. Und jetzt beschäftigte sich der Gemeinderat mit dem Thema. Eines war klar: Kostenlos soll das Tanken an den E-Säulen nicht sein.

Die Genossen wollen die geplanten Umbaumaßnahmen für die Fahrradständer am Bahnhof in Kirchseeon „sinnvoll und umweltbewusst“ nutzen, um in diesem Zusammenhang auch Ladestationen an der Wasserburger Straße zu installieren. Durch die Lösung soll auch ein eventuelles „Zuparken“ durch Nicht-Elektro-Autos verhindert werden.

Der Vorschlag stieß im Gremium auf breite Zustimmung. Bürgermeister Udo Ockel (CSU) betonte, dass es im Rathaus dazu auch bereits Überlegungen gegeben habe. Er machte aber auch klar, dass man die Säulen nicht hinstellen könne, um dort kostenlos zu „tanken“. „Das ist nicht meine Vorstellung“, sagte der Rathauschchef. Denn es gehe um eine erhebliche Investition. Allein schon die Zuleitung für den Strom koste Geld.

„Da baut die Gemeinde eine Tankstelle“, meinte CSU-Fraktionssprecher Siegfried Seidinger, der aber auch betonte: „Ich finde es richtig, dass wir so etwas machen.“ Seidinger wies jedoch auch auf offene Fragen zu den Fördermitteln hin. Und er erzählte von Beobachtungen andernorts, dass das gleiche Auto immer wieder auf E-Tankstellenplätze stehe. Der Fahrer parke morgens sein Fahrzeug, pendle nach München und hole sein Auto abends wieder ab.

„Für mich ist klar, da muss es eine Zeitbeschränkung geben“, so die Reaktion von Klaus Viellechner (Unabhängige Wähler-Gemeinschaft). Ähnlich sieht das auch SPD-Fraktionssprecher Sven Bittner: „Wir setzen nicht auf kostenlose Pendlerparkplätze.“ Und kostenlos sollte das Elektro-Parken auch nicht sein.

Grundsätzliche Zustimmung zum Vorschlag kam von Rüdiger Za (Grüne). Auch für ihn ist der finanzielle Faktor wichtig. Die Investition müsse sich für die Gemeinde „refinanzieren“.

„Jetzt müssen wir zunächst einmal wissen, wie wir den Vorschlag umsetzen können und schauen, was es gibt“, so Bürgermeister Udo Ockel am Ende der Debatte. Heißt: Das Rathaus wird die Vorschläge prüfen.

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