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Geschlossen Türen: Die Sprechstunde wird ins Rathaus verlegt.

Kirchseeoner Café zam muss vorübergehend geschlossen werden - Wiedereröffnung noch offen

Wasserschaden: Treffpunkt ist zu

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Der Treffpunkt ist verwaist. Die Türen am „Café zam“ in der Münchner Straße in Kirchseeon sind verschlossen, die Rollläden teilweise runtergelassen.

Kirchseeon – In der Glastüre hängt ein von innen festgeklebtes Hinweisschild. Aufgrund eines Wasserschadens können bis mindestens Sonntag, 17. Juni, keine Veranstaltungen stattfinden. Wie das Rathaus mitteilt, finden die Sprechstunden der örtlichen Behinderten- und Seniorenbeauftragten am Donnerstag 14. Juni, um 15 Uhr im Rathaus Zimmer 00.10 im Erdgeschoss statt.

Auslöser für die Probleme war wohl nicht ein Sturmschaden, sondern eine undichte Leitung. „Wir sind nicht Eigentümer des Gebäudes, sondern nur Mieter“, heißt es aus dem Rathaus. Man habe den Schaden gemeldet. Betroffen seien aber wohl der Teppichboden und der Estrich im Erdgeschoss des Gebäudes. Derzeit seien Lüfter zur Trocknung eingesetzt.

Größere Probleme werden jedoch von der Verwaltung nicht erwartet. Wann das Gebäude aber wieder genutzt werden kann, ist derzeit noch nicht bekannt. „Wir haben alle zusammen schnell und mit gemeinsamer Absprache gehandelt“, betont Vizebürgermeisterin Barbara Burgmayer-Weigt, die derzeit die Geschäfte führt. Das sei auch notwendig. Wasser verbreite sich schnell. Man müsse verhindern, dass sich Schimmel bilde, auch mit Blick auf die Gesundheit der Nutzer. „Wir hoffen, dass die Probleme schnell behoben werden können.“

Das „Café zam“ ist ein offener Treffpunkt. Dort können Besucher unter anderem auch Erlebnisse, Erfahrungen und Wissen generationenübergreifend austauschen. Angeboten werden auch unterschiedliche, regelmäßige Kurse von Hilfen bei Computerproblemen über eine Handarbeitsrunde bis hin zum Gedächtnistraining.

Beim Thema Wasserschaden hat die Marktgemeinde leidvolle Erfahrungen. Durch einen Wassereinbruch durch eine Abdeckfolie bei offenem Dach wurden die Arbeiten zur Sanierung und Erweiterung der Schule in Kirchseeon erheblich beeinflusst.

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