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Verhüllt à la Christo: Fast 12.000 Blatt Din-A-4-Papier befestigte der Kirchseeoner Abiturjahrgang an der Fassade der Schule - aus Protest gegen die Papierverschwendung.

Streich zum Abschied

Protest gegen Papierverbrauch: Abiturienten kleben Schulfassade zu

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Kirchseeon - Mit einer deutlichen Botschaft verabschieden sich die Kirchseeoner Abiturienten 2016 von ihrer Schule. In einer Nacht- und Nebelaktion haben sie die Fassade ihrer Schule à la Christo verhüllt. Sie protestieren gegen die Papierverschwendung in Zeiten des Klimawandels.

Wer am Montag zum Gymnasium Kirchseeon kommt, wird die Schule nicht wiedererkennen: Der Abiturjahrgang 2016 legte los: 11 520 Blätter Papier aus den vergangenen beiden Schuljahren der Abiturienten wurden an der Holzfassade der Schule angebracht. Sie stellen das Boot von „Kabitän Blaubär „und den Schriftzug „ABI 2016“ dar.  Diese Blätter seien nur ein Bruchteil von dem, was tatsächlich von Schülern beschrieben und von Lehrern ausgeteilt wurde.

Stapel von Papier, das die Abiturenten für ihre Aktion verwendeten.

Schätzungsweise 120 000 Blätter könnten alle 138 Schüler zusammen aufbringen. Mit dieser Menge könnte man einen 13 Meter hohen Stapel aus Papier aufschichten, der immerhin eine halbe Tonne wiegt. Die Botschaft der Abiturienten dahinter: Der Papierverbrauch im Laufe eines Schuljahres ist enorm. „Wir wollen Klimaschule 2017 werden und ermuntern daher die nächsten Jahrgänge und auch alle Lehrer, sich mit dem Thema Ressourcenverschwendung konstruktiv auseinander zu setzen. Denn allein das Papier an der Schulfassade hat einen CO2-Fußabdruck von 49,98 Kilogramm“, so die Abiturienten.

Schon jetzt laufe am Gymnasium im digitalen Zeitalter vieles ohne Papier, doch was gut sei, könne trotzdem noch besser werden. "Wie sieht es denn beispielsweise mit Recycling-Papier aus, wenn schon gedruckt werden muss?", fragen die Ex-Schüler

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