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Die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Kirchseeon-Dorf (v.l.): Anton Pointner (Revisor), Nikolas Stoiber (Revisor), Markus Hollerieth (2. Kommandant), Johannes Dierl (Beisitzer), Manfred Neumeier (1. Vorsitzender), Dennis Schmidt (2. Vorsitzender und Schriftführer), Max Keiser (Beisitzer) und Mathias Verch (Kassier) sowie Stephan Berthold (1. Kommandant).

Rekord bei Feuerwehr Kirchseeon–Dorf

Erstmals über 5000 Stunden Dienst geleistet

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Kirchseeon-Dorf - Erstmals über 5000 Stunden Dienst leisteten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kirchseeon–Dorf im vergangenen Jahr. Das wurde bei den Berichten zur Jahreshauptversammlung deutlich.

Mitgerechnet ist dabei auch das Engagement für Veranstaltungen wie die Sojer Nacht. Der durch diese Veranstaltungen erwirtschaftete Erlös floss gleich wieder in eine Reihe von sinnvollen Neuanschaffungen. So wurde zum Beispiel eine neue Wärmebildkamera gekauft.

Viel Applaus gab es für den scheidenden Kommandanten Anton Pointner (3.v.l.)

Der deutlich überwiegende Anteil der Stunden entfällt jedoch auf Übungen und Einsätze. Beschäftigen mussten sich die Aktiven der Wehr im abgelaufenen Jahr vor allem mit Brandeinsätzen. Los ging es bereits an Heiligdreikönig vor einem Jahr mit einer zunächst unklaren Rauchentwicklung im nahen Berufsbildungswerk St. Zeno. Es stellte sich heraus, dass sich das Kabel einer Küchenmaschine überhitzt hatte. Das sollte nicht der einzige Einsatz in der Bildungseinrichtung im vergangenen Jahr bleiben. Einmal hatte ein in Flammen stehender Papierkorb in einer Toilette die Brandmeldeanlage ausgelöst, dann war es angebranntes Essen. Eine verletzte Person musste dabei bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt werden. Um auf verschiedenen Szenarien vorbereitet zu sein, hatte die Feuerwehr Kirchseeon-Dorf gemeinsam mit den Kameraden von der Wehr Kirchseeon-Markt im vergangenen Jahr auch in der Berufsschule St. Zeno geübt. Weitere Brandeinsatzorte waren unter anderem ein Wohnhaus in Kirchseeon – dort war ein Kinderwagen im Treppenhaus angezündet worden – oder ein Kellerbrand im Mühlenweg.

Gerufen wurden die Floriansjünger aus Kirchseeon–Dorf auch zu einer ganzen Reihe von technischen Hilfeleistungen. Im Gedächtnis bleiben wird die Suche nach drei entlaufenen Pferden, nachdem eines der Tiere nahe Reitgesing mit einem Auto kollidiert war. Nach zwei Stunden wurde der Einsatz ergebnislos abgebrochen. Die Tiere waren in der nächtlichen Dunkelheit im Wald verschwunden, konnten aber am darauffolgenden Tag gefunden und vom Eigentümer nach Hause gebracht werden.

Einmal alarmierten sich die Feuerwehrler auch in eigener Sache. Wasser hatte den Parkplatz vor dem Feuerwehrhaus überschwemmt. Die schnelle Reaktion verhinderte, dass die Keller des Gebäudes sowie des Nachbarn vollliefen. Der Innenhof des gegenüberliegenden Eisenschmied-Anwesens wurde ebenfalls vom Nass befreit.

Viel Lob gab es in der Versammlung für den Feuerwehrnachwuchs, der sich als „große Stütze“ erweise.

Die anschließende Neuwahl verlief ohne Überraschungen. Das Amt von Kassier Johannes Dierl musste nach 21 Jahren, wie von ihm angekündigt, neu besetzt werden. Die Verwaltung des Vereinsvermögens übernimmt Mathias Verch. Auch Josef Schmölzl verabschiedete sich als Vertrauensmann. Als Vertrauensmann kommt damit Johannes Dierl zurück.

Zuvor hatten schon im Kreis der Aktiven die Kommandantenwahlen stattgefunden. Nach 18 Jahren als Oberster der Aktiven gab Anton Pointner die Verantwortung weiter. Gewählt wurde sein bisheriger Stellvertreter Stephan Berthold als 1. Kommandant. Zweiter Kommandant wurde Markus Hollerieth.

Bei den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft wurden Alfred Moder für 25 Jahre sowie Martin Neumeier für 40 Jahre ausgezeichnet.

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