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Die Ortsdurchfahrt von Eglharting wird im August für eine Woche gesperrt, weil die B 304 an dieser Stelle mit Flüsterbelag ausgestattet wird. 

Straßenbauarbeiten in Eglharting

Der Stau kommt nach Kirchseeon zurück

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Im August wird‘s eng in Kirchseeon. Noch enger als sonst. Im Ortsteil Eglharting wird Flüsterbelag auf die B 304 aufgebracht. Die Straße muss zeitweise gesperrt werden.

Kirchseeon – Als im Sommer 2014 die Bundesstraße 304 durch Kirchseeon komplett gesperrt und saniert wurde, gab es bei den Anwohnern zwiespältige Gefühle. Manche freuten sich, dass es plötzlich still war, andere ärgerten sich, weil Lkw durch die Wohngebiete fuhren und teilweise in den engen Straßen stecken blieben.

Im kommenden August könnten die Erinnerungen wieder hoch kommen. Dann wird die Bundesstraße durch Eglharting komplett gesperrt. Wie vor drei Jahren in Kirchseeon wird jetzt westlich ebenfalls ein Flüsterbelag aufgebracht.

Laut Straßenbauamt Rosenheim wird die Ortsdurchfahrt der B 304 von der Kreuzung Westring (MC Donald’s) bis zur Fußgängerampel an der Rothbuchenstraße vom 7. bis 12. August dicht gemacht. Das betroffene Straßenstück ist rund 1,7 Kilometer lang. Die Kosten für die Baumaßnahme werden mit zirka 600 000 Euro angegeben. Eingerichtet werden sollen, wie schon vor drei Jahren, großräumige Umleitungen, im Norden über Schwaberwegen und Anzing, im Süden über Oberpframmern und Glonn. Auch innerörtliche Schleichwege sind wohl möglich, da beispielsweise die Kreuzung am Westring, dort wo gegenüber des Schnellrestaurants die Supermärkte und das Autohaus sind, offen bleiben wird. Deshalb können sich die Anlieger in den südlichen Wohngebieten von Eglharting und in den südlichen Dörfern wohl schon mal auf mehr Verkehr einstellen. Weitere Informationen soll es vom Straßenbauamt in einigen Wochen geben.

2014 wurde gleichzeitig im Gebiet von Kirchseeon und am westlichen Ortsende von Eglharting, von der Westringkreuzung in Richtung Zorneding, saniert. Über die großräumigen Umleitungen konnte der überregionale Verkehr weitgehend abgezogen werden. Überall standen Schilder. Kirchseeon wurde praktisch verkehrlich zur Insel. „Kein Durchgangsverkehr“ war zu lesen. Dennoch gab es damals über die innerörtlichen Ausweichstrecken mehr Fahrzeuge, als von den Verantwortlichen erhofft. In der Rotbuchenstraße wurde eine mobile Ampelanlage installiert, um den sich in beiden Richtungen durch die enge Straße zwängenden Verkehr zu regeln. In den Dörfern Ilching und Riedering wurde eine Einbahnstraßenregelung eingeführt. Doch es gab eine ganze Reihe von Autofahrern, die sich nicht daran hielten. Das war besonders gefährlich, weil zu diesem Zeitpunkt der Mais sehr hoch stand und so die Sicht auf den kurvigen Strecken eingeschränkt war. Auch wurden Auto- und sogar Lkw-Fahrer beobachtet, die am Spannleitenberg trotz Sperrung in die Baustelle hinein fuhren.

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