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Showvorführung von Taekwondo Kirchseeon. 

Ehrgeiziges Ziel des Vereins

Taekwondo Kirchseeon will eigene Halle 

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Das große Ziel sind die Olympischen Spiele. Von Kirchseeon aus soll es ein Kampfsportler zu den Wettkämpfen schaffen können. Das möchte Trainer Alex Berghammer vom Verein Taekwondo Kirchseeon möglich machen.

Kirchseeon –  Dafür, aber auch für den Breitensport, sind optimale Trainingsvoraussetzungen notwendig, wie Berghammer gegenüber der EZ betont. Die Lösung wäre eine eigene Halle des Vereins – nur für Taekwondo, deshalb auch maßgeblich finanziert durch den Verein. Der steckt derzeit mitten in der Planung. Ein passendes Grundstück haben die Verantwortlichen schon im Blick. Wo genau, das will Berghammer noch nicht offiziell sagen.

„Wir sind derzeit in der Berechnung, wie wir das finanzieren können“, sagt der Vereinsvorsitzende. „Wir machen quasi einen Businessplan.“ Es gehe nämlich nicht nur um den Bau der Halle, sondern auch um die Folgekosten. Berghammer ist sich bewusst, dass eine Halle für eine einzelne Sportart ein besonderes Projekt ist. Externe Zuschüsse und Förderungen sind möglich, die Verantwortlichen suchen nach Sponsoren und Investoren.

Derzeit nutzt der Verein die Turnhalle an der Schule in Eglharting als Sportstätte. „Dort stoßen wir allerdings an die Grenzen“, sagt Berghammer. Es geht unter anderem um die Trainingszeiten. Für die Spitzensportler sind mehrere Einheiten pro Woche notwendig. Im Fokus stünden einige vielversprechende Talente, so der Trainer. Dazu kommen Termine für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Seit Januar 2017 ist Taek-wondo Kirchseeon unter der Leitung von Regionaltrainer Alex Berghammer Regionalstützpunkt Oberbayern und Nachwuchszentrum, dessen Ziel es ist, die kleinen Vereine regional im Bereich Leistungssport zu unterstützen. „Das wollen wir weiter ausbauen“, sagt der Trainer. Um das jedoch umsetzen zu können, gibt es vom übergeordneten Verband Vorgaben, unter anderem für die verwendeten Matten. Auch muss beispielsweise immer wieder die Elektronik für die Punktewertung auf- und abgebaut werden. „Das ist sehr zeitaufwendig“, so Berghammer. Zudem könne dabei etwas kaputt gehen. Ein weiterer Grund für die Planung einer eigenen Halle ist für Berghammer, eine Auseinandersetzung mit anderen Nutzern der Sporthalle in Eglharting zu vermeiden. Schließlich könnte eine Ausweitung der Trainingszeiten nur zu Lasten anderer gehen. „Wir wollen aber keinen Konflikt mit dem ATSV“, betont der Trainer.

Entstehen soll eine Halle mit 30 Metern Länge und 20 Metern Breite, also 600 Quadratmetern. Alles auf einer Ebene, auf einen Keller soll verzichtet werden. Der Bau soll günstig entstehen. Gedacht wird dabei an Fertigbauteile. Eine europaweite Ausschreibung wird wohl notwendig werden. „Ich möchte das Vorhaben aber mit Unternehmen aus der Region umsetzen“, so Berghammer. Gespräche mit dem Rathaus haben bereits stattgefunden. Berghammer will das Vorhaben auch dem Gemeinderat vorstellen.

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