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Ausschnitt aus dem SPD-Trassenvorschlag vom März 2012.

Umfahrung: Letzter Strohhalm

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Kirchseeon - Die SPD will mit einer ortsnaher Süd-Trasse doch noch eine Umfahrung von Kirchseeon möglich machen.

Klammert sich Kirchseeon an den letzten Strohhalm? Den Vorschlag einer ortsnahen Südtrasse hatte die SPD bereits im März 2012 vorgestellt, konnte sich damit aber damals nicht durchsetzen. Jetzt soll diese Planung doch noch eine Umfahrung von Kirchseeon möglich machen, nachdem die angemeldete Südtrasse im Bundesverkehrswegeplan im „weiteren Bedarf“ eingestuft wurde und in den nächsten 15 Jahren wohl keine Chance auf eine Umsetzung hat.

Die Umfahrung sollte nach dem SPD-Vorschlag von vor vier Jahren im östlichen Bereich neben der Bahnlinie verlaufen, dann über das Iveco-Gelände beziehungsweise in einem Tunnel unter diesem Areal hindurch und südlich um Ilching herum wieder zur B 304 führen.

Diese Variante sei noch nicht im Verfahren zum Bundesverkehrswegeplan geprüft worden, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Ewald Schurer gegenüber der EZ. Deshalb habe sie auch eine Chance, bei der derzeit laufenden Bürgerbeteiligung zum Verkehrswegeplan noch einmal untersucht zu werden. Möglichweise könne man erreichen, dass das Straßenbauamt Rosenheim die Planungen mit dieser Trasse wieder aufnimmt.

Schurer will den Plan zusammen mit Kirchseeons ehemaliger SPD-Bürgermeisterin Ursula Bittner bei einer Veranstaltung am Mittwoch, 20. April, ab 19.30 Uhr in den Eglhartinger Werkstätten vorstellen. Diesen Termin will Schurer noch abwarten. Danach will er auch persönlich mit diesem Vorschlag eine Stellungnahme im Rahmen der Bürgerbeteiligung beim Bundesverkehrsministerium abgeben. Zudem rät der Abgeordnete zu einer Sondersitzung des Gemeinderates. Denn dieses Gremium sei eigentlich zuständig. Abgegeben werden müssen die Stellungnahmen bis zum 2. Mai.

Schon 2012 sahen die Genossen in ihrem Trassenvorschlag eine ganze Reihe von Pluspunkten. Bannwald würde ebenso verschont wie Ausgleichsflächen. Der Verbrauch an landwirtschaftlichen Flächen sei geringer und die Gefährdung der Trinkwasserversorgung Kirchseeon entfalle völlig, so die Argumente.

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