Kampfflugzeug bei Madrid abgestürzt - Pilot tot

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Nur noch Schrott: Das Polizeiauto, das bei dem Unfall von hinten auf den BMW geschoben wurde.

Verhängnisvolle Polizeikontrolle

Auto kracht in Streifenwagen: Mehrere Verletzte

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Kirchseeon - Schon wieder hat's in Kirchseeon gekracht. Diesmal am Auslauf des Spannleitenbergs in Richtung München. Diesmal war ein Polizeiauto beteiligt. Vier Menschen wurden verletzt. Der Unfallverursacher war wohl betrunken.

Beamte der Ebersberger Polizei hatten am Sonntagabend gegen 22.50 Uhr auf Höhe der Siedlerstraße einen 25-jährigen BMW-Fahrer angehalten, um ihn zu kontrollieren. Während der Kontrolle saß ein Polizeibeamter (24) zur Überprüfung der Dokumente im Streifenwagen, sein 23-jähriger Kollege sicherte die Kontrollstelle auf dem Gehweg stehend,  der BMW-Fahrer saß in seinem Pkw. Wie die Polizei Poing, die den Unfall aufnahm, am Montag berichtet, kam dann aus Richtung Ebersberg ein 50-jähriger Mann mit einem Renault und fuhr ungebremst auf das Polizeifahrzeug auf.

Durch den Aufprall wurde dieses auf den davor stehenden BMW geschoben. Hierbei erlitten alle Personen Verletzungen, der Polizeibeamte auf dem Gehweg wurde durch herumfliegende Fahrzeugteile leicht verletzt. Der Unfallverursacher war nach dem Aufprall für kurze Zeit ohne Bewusstsein und musste von den beiden verletzten Polizeibeamten aus seinem Pkw geborgen werden. Im Anschluss kam dieser mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik, der BMW-Fahrer musste mit einem Rettungswagen in eine andere Münchner Klinik gebracht werden. Die Verletzungen der beiden Fahrer sind als mittelschwer einzustufen. Die beiden Polizeibeamten konnten nach ambulanter Behandlung die Kreisklinik Ebersberg wieder verlassen.

Fahne statt Führerschein

Ihre ermittelnden Kollegen aus Poing konnten feststellen, dass der Unfallverursacher ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Zudem bestand für seinen Pkw keine Haftpflichtversicherung und er hatte eine deutliche Alkoholfahne, so dass noch an der Unfallstelle eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Der Renault-Fahrer war bereits kurz zuvor anderen Verkehrsteilnehmern aufgefallen, weil er auf der B 304 in Schlangenlinien unterwegs war.

Der Sachschaden wird auf ca. 40.000 Euro geschätzt. Ob gegen den Verursacher Untersuchungshaft angeordnet wird, entscheidet sich im Laufe des Montags. Er wird zur Zeit in der Klinik von der Polizei bewacht. An der Unfallstelle waren die Feuerwehren Kirchseeon, Eglharting, Ebersberg und Zorneding eingesetzt. Während der Unfallaufnahme war die B 304 für mehrere Stunden gesperrt.

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