Lebensgefahr! Heute Abend nicht am Isarufer aufhalten - wegen besonderem Ereignis

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Spender, Organisatoren und Geschenke im Rathaus Kirchseeon.

Weihnachtswunschbaumaktion

Gemeinsam für strahlende Kinderaugen

Kirchseeon/Zorneding - Es kann Weihnachten werden: Die Weihnachtswunschbaumaktion in den Gemeinden Zorneding und Kirchseeon war auch heuer wieder ein voller Erfolg.

Ende November waren in den beiden Rathäusern zahlreiche Wunschkärtchen an den dortigen Christbaum gehängt worden. Auf jedem dieser Kärtchen hatten in Zorneding und in Kirchseeon Kinder aus einer bedürftigen Familie einen Weihnachtswunsch notiert, viele der Kinder hatten richtige kleine Briefe geschrieben und diese oft liebevoll mit Zeichnungen verziert.

Wunschbaum in Zorneding.

In Zorneding reichten die Wünschen von Puppen und Spielzeugautos über Bausteine bis hin zu Büchern und Brettspielen. Natürlich blieb die Anonymität der Kinder dabei jederzeit gewahrt, die Kärtchen waren allesamt nummeriert und nur wenige Personen aus der Gruppe der Organisatoren wissen, welches Kind hinter welcher Nummer steckt.

Innerhalb von nur zwei Wochen hatten in Zorneding sämtliche 65 Kärtchen einen Abnehmer gefunden, sprich jemanden, der einen dieser Wünsche erfüllt hat. Inzwischen sind alle Geschenke verpackt, mit Nummern versehen und im Rathaus abgegeben worden, wo ein Erinnerungsfoto mit Spendern und Organisatoren entstand. In den kommenden Tagen werden die Geschenke an die betreffenden Familien weitergeleitet, damit sie pünktlich zu Heiligabend unter dem Christbaum liegen können.

74 Geschenke lagen am gestrigen Donnerstag unter dem Christbaum im Eingangsbereich des Rathauses in Kirchseeon. „Wir hatten noch nie so viele Wünsche. Aber alle Wünsche konnten erfüllt werden“, freute sich der zuständige Abteilungsleiter Rainer Schott. „Mir bleibt, herzlich Dank zu sagen im Namen der Kinder“, so Bürgermeister Udo Ockel. Die Spender werden die 40 Buben und 34 Mädchen, die die Geschenke bekommen, nie kennenlernen. „Wir halten das anonym“, so Ockel. Zum Teil werden Eltern die Päckchen abholen, ein Teil wird ab Montag von Rathausmitarbeitern ausgefahren.

Die Aktion zeigt, dass auch in Kirchseeon Familien leben, denen es finanziell nicht so gut geht. Das seien etwa fünf Prozent der jungen Einwohner, rechnet Bürgermeister Ockel vor. Das bedeute im Umkehrschluss aber auch, dass 95 Prozent diese Hilfe nicht benötigten. Viele der Spender seien „inzwischen schon Stammkunden“, erklärte Ockel. Die Aktion fand in diesem Jahr bereits zum 9. Mal statt. Die Wünsche seien in dieser Zeit teilweise immer komplizierter geworden, meinte der Bürgermeister. Da komme man ohne Bestellen im Internet nicht weiter. se/lan

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