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Tester unterwegs (v.l.) : Behindertenbeauftragte Natalie Katholing, Moritz Fässler (Rathaus Kirchseeon/Abteilung Soziales), Feli Wangemann, Nicole Langartner und Behindertenbeauftragte Iva Stölzel mit Hund Jessi.

„Wheelmap-Spaziergang“ in Eglharting bringt überwiegend positive Ergebnisse

Unter die Rollen genommen

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Ein grundsätzlich positives Fazit zog Nathalie Katholing nach dem „Wheelmap-Spaziergang“ in Eglharting.

Eglharting – Katholing ist eine von zwei Behindertenbeauften der Gemeinde Kirchseeon. Beim Spaziergang wurden Geschäfte, Gaststätten und andere öffentlich zugänglichen Einrichtungen darauf überprüft, ob sie barrierefrei zu erreichen sind. Für den Praxistest im Rollstuhl waren Feli Wangemann und Nicole Langartner von den Eglhartinger Werkstätten (Einrichtungsverbund Steinhöring) mit dabei.

„Das geht. Unsere Mitarbeiter helfen auch gerne“, erklärt Gabriele Mecker von der Adreas Apotheke am Ostring. Die Apotheke habe auch Kunden von den Eglhartinger Werkstätten, die selbstständig mit dem Rollstuhl kämen. „Die kommen meist zurecht.“ Es sei aber auch kein Problem, Kunden die Ware vor die Türe nach draußen zu bringen, so Mecker.

Auch Katholing bewertet die Situation grundsätzlich positiv. Schließlich sei schon in der Vergangenheit eine kleine Rampe angebaut worden. Die großen Märkte in Eglharting für Nahrungsmittel oder Getränke seien alle gut erreichbar, so Katholing. Weil die Zugänge auch für Einkaufswagen ausgerichtet seien, müsse man hier eigentlich nichts überprüfen. Beim nahen Fastfood-Restaurant könnten die im Windfang kurz aufeinander folgenden zwei Türen ein kleines Problem sein. Ansonsten kann gefahren werden. Gut auch die Zufahrt beim Bettenhaus oder der Firma für Werbetechnik mit Druckerei gleich daneben. Beim Autohaus Schlöffel an der B 304 wurde umgebaut. Da habe man darauf geachtet, dass der Zugang barrierefrei ist, erklärt Eigentümer Andreas Schlöffel.

Es gab aber auch Mängel, wie beispielsweise bei der Bäckerei Hasi und beim danebenliegende asiatischen Restaurant. An der Seite zur Bundesstraße gibt es mehrere Stufen, aber keine Rampe. Für einen Rollstuhlfahrer nicht zu überwinden. Dennoch zeichnet sich eine Lösung ab und Katholing ist zufrieden. „Als wir beim Hasi waren, war zufällig auch der Schreiner des neuen Inhabers vor Ort.“ Der habe ganz positiv reagiert. Und so könnte es bald am Hintereingang eine flache Rampe geben. Ähnliches gelte auch für den Hintereingang des asiatischen Restaurants. „Es gibt übrigens auch gebrauchte Rampen“, wirbt Katholing. „Alle die wir angesprochen haben, waren sehr aufgeschlossen“, so die Behindertenbeauftragte. Schwieriger werde es nur dann, wenn es um vermietete Objekte gehe. „Da mit dem Eigentümer ins Gespräch zu kommen, ist meist eine große Hürde.“ Die Ergebnisse des Rundgangs werden nun im Internet in eine Datenbank eingegeben und können auf www.wheelmap.org angesehen werden.

Getragen wird die Aktion „wheelmap“ im Landkreis durch das Landratsamt sowie den Einrichtungsverbund Steinhöring, die Offene Behindertenarbeit der AWO und die Offene Behindertenarbeit des BRK.

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