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Start des Großprojekts Kinderhaus

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Das sind die Sieger des Wettbewerbs: Axel Frühauf (l.) und Andreas Meck von der Meck Architekten GmbH aus München mit dem Modell ihrer Planung.  Foto: sro
Das sind die Sieger des Wettbewerbs: Axel Frühauf (l.) und Andreas Meck von der Meck Architekten GmbH aus München mit dem Modell ihrer Planung. Foto: sro

Kirchseeon - Einen großen Schritt vorankommen will die Gemeinde Kirchseeon beim nächsten Großprojekt, dem Haus für Kinder.

Der Gemeinderat beschäftigt sich in seiner nächsten Sitzung mit der Auftragsvergabe für die Planung. Entstehen soll die neue Betreuungseinrichtung auf einem Gelände angrenzend an das alte Polizeigebäude an der B 304, gegenüber der Schule.

Vorausgegangen war ein Wettbewerb für das vier bis fünf Millionen Euro teure Kiderhausprojekt. Eindeutiger Sieger war im Dezember vergangenen Jahres das Büro Meck Architekten in München. Sie sind im Landkreis Ebersberg keine Unbekannten. Schließlich gewannen sie unter anderem den Wettbewerb für das evangelische Gemeindehaus mit Pfarramt in Markt Schwaben. Im Konzept des Büros Meck verläuft der Hauptbau parallel zur Schule in Nord-Süd-Richtung. Im Osten und Westen ist jeweils ein großer Hof angedockt, als Spielgelände: einer für den Kindergarten mit drei Gruppen, einer für die Krippe, ebenfalls mit drei Gruppen. Die Wände der Höfe dienen als Lärmschutz für das Kinderhaus, nehmen aber auch in den Außenmauern verschiedene Nutzungen auf wie Carport oder Gerätehäuschen. Im Querriegel wird die Hanglage des Areals genutzt und durch Treppen deutlich. Nun hat der Gemeinderat das letzte Wort.

Beraten wird im Gremium auch über das Thema „Kommunaler Sicherheitsdienst für das Gemeindegebiet“. Das stand schon mehrfach auf der Tagesordnung. Bürgermeister Udo Ockel (CSU) hatte es selbst ins Gespräch gebracht. Hintergrund war auch die Einbruchsserie in Wohnhäuser im vergangenen Winter. Im Februar scheiterte die SPD mit dem Vorschlag, einen Arbeitskreis einzurichten.

Ein Dauerthema steht ebenfalls am Montag an: Die Standortfrage für ein öffentliches WC am Bahnhof Kirchseeon. Dort hatte die Bahn 1999 eine Luxustoilette als futuristischen Rundbau aufgestellt, mit Luxusausstattung und automatischer Desinfektion nach jeder Nutzung. Für die Betriebs- und Wartungskosten musste die Gemeinde aufkommen. Bis 2011 liefen mehr als 120 000 Euro an Kosten auf. Dann wurde das Hightech-Häusl geschlossen.

Weitere Themen sind sie Standortsuche der Deutschen Telekom Technik für einen Mobilfunkmast in Osterseeon, ein Bauantrag für ein Mehrfamilienhaus mit 42 Wohnungen und einer Tiefgarage an der Münchner Straße 61 (ehemaliges Autohausgelände) sowie ein Antrag zum Abbruch und Wiederaufbau eines forstwirtschaftlichen Gebäudes an der bestehenden Schießanlage „Diana“. Entstehen soll dort ein Aufenthaltsraum, eine Toilettenanlage und ein Raum zur Lagerung von Munition.

Die öffentliche Sitzung im Rathaus beginnt am Montag, 13. April, um 19.30 Uhr.

Von Robert Langer

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