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Kirchweihritt: Gelungene Premiere vor der Brennerei

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Hergolding - Petrus hatte ein Einsehen. Es begann erst wieder zu regnen, als die rund 50 Pferde das dritte Mal an Pfarrer Janusz Surzykiewicz vorbeigezogen waren.

Die Wagen und die geschmückten Pferde boten ein prächtiges Bild. Drei Mal zogen sie über den Platz vor der Brennerei. Vom dortigen Eingang aus, etwas erhöht über dem Platz, spendete Pfarrer Surzykiewicz den Segen.

Bilder: Kirchweihritt vor der Brennerei in Hergolding

Die Umritte seien zum einen Tradition und Brauchtum, zum anderen fänden sie ihre Wurzeln aber auch in der Bibel, so der Geistliche. Er erinnerte daran, dass in der Offenbarung im neuen Testament angekündigt werde, Jesus würde dereinst auf einem weißen Pferd wiederkehren. Das Verhältnis des Menschen zu Pferden sei eben etwas ganz besonderes. Surzykiewicz erwies sich auch als guter Organisator. Als die Pferde und die Kutschen nach der ersten Runde hinter den Häusern verschwunden waren, wollten viele Zuschauern bereits gehen. Der Pfarrer aber hielt sie auf. „Die Pferde kommen zurück“, erklärte er über das Mikrophon. „Sie machen noch eine Tour.“

Den ersten Kirchweihritt in Hergolding hatten die Pferdefreunden Parsdorf-Vaterstetten organisiert. Vorläufer war der Martinsritt in Baldham-Dorf. „Dort hatten wir aber keine Entwicklungsmöglichkeiten“, so Organisator Norbert Spitzauer. „Als wir die Veranstaltung in Hergolding geplant haben, war die Bevölkerung gleich Feuer und Flamme.“ Spitzauer war mit dem Verlauf sehr zufrieden. Es werde wohl im kommenden Jahr wieder einen Kirchweihritt in Hergolding geben. „Und dann wahrscheinlich viel größer.“

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