Leonhard Spitzauer übernimmt Verantwortung – auch als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Parsdorf-Hergolding.

Kommunalwahl 2020: CSU Vaterstetten

Leonhard Spitzauer will Bürgermeister von Vaterstetten werden

"Wer in der Kommunalpolitik wirklich etwas bewegen will, braucht einen langen Atem." Leonhard Spitzauer will seine Heimatgemeinde in die Zukunft führen.

Seit seinem vierten Lebensjahr lebt er in der Gemeinde Vaterstetten, seit seinem 14. Lebensjahr ist er bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv: Leonhard Spitzauer, 34, hat angewandte Medienwissenschaft studiert, war dann einige Jahre für BMW tätig und hat sich dann selbständig gemacht.

Am 15. März will er zum Bürgermeister gewählt werden. "Ich liebe meine Heimatgemeinde. Hier will ich alt werden. Meine Gemeinde in die Zukunft zu führen, das ist mein Traum."

In schwierigen Situationen Entscheidungen treffen: Leonhard Spitzauer will etwas bewegen

Im Falle seiner Wahl könnte er 36 Jahre Bürgermeister der Gemeinde Vaterstetten sein. Damit drohe er nicht, sagt Spitzauer, aber eine Amtszeit von 18 Jahren kann er sich schon vorstellen: "Wer in der Kommunalpolitik wirklich etwas bewegen will, braucht einen langen Atem."

Seit fünf Jahren ist Leonhard Spitzauer Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Parsdorf-Hergolding, zuständig für Teilbereiche der Autobahnen A99 und A94. Wenn dort ein Unfall passiert, ist er Einsatzleiter. Diese Führungsverantwortung qualifiziert ihn auch für das Amt des 1. Bürgermeisters: "Ich muss in schwierigen Situationen Entscheidungen treffen. Wer das nicht kann, wird sich als Bürgermeister nicht durchsetzen."

Leonhard Spitzauer bei der CSU Vaterstetten

Gemeinde Vaterstetten als "Familiengemeinde" stärken mit ausreichend Betreuungsplätzen

Leonhard Spitzauer will den Charakter der Gemeinde Vaterstetten als "Familiengemeinde" stärken: "Für Familien mit Kindern sind wir ein Eldorado. Das fällt aber nicht wie Manna vom Himmel, daran muss man täglich arbeiten. Jedes Kind aus unserer Gemeinde soll einen guten Betreuungsplatz bekommen. Das ist mein wichtigstes Ziel."

Zweitwichtigtes Ziel: das Ehrenamt stärken. "Ohne unsere Vereine wären wir arm", sagt Spitzauer. Deshalb will er sie nach Kräften fördern. So wollen sich zum Beispiel der TSV Vaterstetten, der SC Baldham-Vaterstetten und der FC Parsdorf erweitern. Spitzauer: "Mich haben sie dabei an ihrer Seite."

Bei der Ortsentwicklung rät Spitzauer zur Zurückhaltung in den nächsten Jahren: "In der Amtszeit von Schorsch Reitsberger wurde viel gebaut, beispielsweise die neue Grund- und Mittelschule mit Dreifachturnhalle und Schwimmhalle sowie das Wohngebiet im Nordwesten Vaterstettens. Die Jahre 2020 bis 2026 sollten aus meiner Sicht zum Nachdenken und Planen genutzt werden, weniger zum Bauen."

Leonhard Spitzauer: Bürgermeisterkandidat für Vaterstetten

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