Kontakte zu einem Weltkonzern

Ebersberg - Für unsere Schüler ist es ein positives Signal, wenn wir mit einem Weltkonzern zusammenarbeiten", erklärt Alexander Bär, Konrektor der Volksschule Ebersberg. Gestern unterzeichneten Rektor Peter Schwelling und Christoph Riedmaier, Mitarbeiter der Deutschen Bahn Services Gesellschaft Süd, einen Kooperationsvertrag zwischen der Schule und dem Unternehmen.

Ziel der Initiative ist es, die Hauptschüler ab der siebten Klasse im Rahmen von Praktika oder Werksbesuchen zunächst auf die Ausbildungsmöglichkeiten der Bahn aufmerksam zu machen. Eine Patenschaft zwischen Lehrlingen und Schülern ist ebenso angedacht. Auch in die Berufsschulen soll ein Blick geworfen werden.

"Wir bilden in verschiedenen Sektoren aus", so Christoph Riedmaier, der als Ansprechpartner für die Schüler dienen soll. Neben dem technischen Bereich biete das Unternehmen auch Lehren im kaufmännischen Zweig und in der Gastronomie an. Eine breites Angebot also für die Jugendlichen.

"Unsere Schüler sind bei der Wahl ihres Ausbildungsplatzes häufig sehr auf die Region fixiert", behauptet Alexander Bär. Schon den Sprung nach München vollzögen viele nur ungern. Bei einem direkten Ansprechpartner allerdings und einer konkreten Vorstellung von dem jeweiligen Beruf würde diese Hürde eventuell sinken.

Der Vorteil für die Bahn: "Wir suchen dringend Nachwuchs", betont Christoph Riedmaier. An Bewerbern mangele es dem Großkonzern zwar nicht: "Aber die Qualität reicht oft nicht aus", so der Bahn-Vertreter. Häufig würden qualifiziertere Leute andere große Betriebe vorziehen.

Die Voraussetzungen für eine Bewerbung bei der Bahn sind Hauptschulabschluss oder der "Quali". Für den technischen Sektor seien gute Noten in Mathematik und Physik ausschlaggebend. Auch der Body Mass Index würde im Rahmen eines Gesundheitschecks überprüft werden. Das wichtigste jedoch ist: "Das Interesse und der Charakter", bekräftigt Christoph Riedmaier.

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