Geflüchtete Menschen auf der griechischen Insel Lesbos.
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Geflüchtete Menschen auf der griechischen Insel Lesbos.

Aktionsbündnis will auf die Politik einwirken – Landkreis als sicherer Hafen

Ebersberger Kreisjugendring fordert: Flüchtlinge aufnehmen!

  • Michael Acker
    vonMichael Acker
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Der Kreisjugendring macht sich einmal mehr für geflüchtete Menschen stark. Es geht darum, den gesamten Landkreis zum „sicheren Hafen“ zu machen und Menschen in Not ein vorübergehendes Zuhause zu geben.

Landkreis – Die Situation an den EU-Außengrenzen sei bereits jetzt katastrophal. Mit dem nahenden Winter werde die Lage jedoch noch viel schlimmer. „Für uns bedeutet das, es muss etwas passieren“, so der Kreisjugendring.

Gemeinsam mit anderen Verbänden will er darauf hinwirken, dass der Ebersberger Kreis- und Strategieausschuss, der am Montag, 30. November tagt, einem vorliegenden Antrag stattgibt, 30 minderjährige Flüchtlinge aufzunehmen. Im Jahr 2016 sei es möglich gewesen, 1089 geflüchtete Menschen im Landkreis Ebersberg unterzubringen. Aktuell seien es nur 702. Wenn man die humanitäre Krise im griechischen Flüchtlingslager Moria ernst nehme, bedeute das: „Wir haben Platz!“, so das Aktionsbündnis „Jugend hilft Moria“, das vom Kreisjugendring, der „Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Ebersberg“ sowie zahlreichen weiteren Verbänden unterstützt wird.

Darum fordere man den Kreistag auf, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um geflüchtete Menschen (insbesondere minderjährige Geflüchtete) aus den Lagern der EU-Außengrenzen aufzunehmen. „Wir fordern außerdem, dass der gesamte Landkreis zum Sicheren Hafen für geflüchtete Menschen erklärt wird, so das Bündnis.  

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