Kreisklinik frohlockt: 2010 unser bestes Jahr

Ebersberg - Rund drei Millionen Euro Gewinn erwartet Kreisklinik-Geschäftsführer Stefan Huber für dieses Jahr nach rund 2,4 Millionen Euro 2009. Gleichzeitig steigt die Zahl der Patienten und damit auch die Auslastung, die 80 Prozent erreicht. „Das ist das beste Jahr der Kreisklinik“, so Huber.

Die Kreisräte waren in der jüngsten Sitzung beeindruckt. Huber verwies in seinem Bericht auf den Beitritt des Krankenhauses zum Verband Gesundheit Oberbayern, in dem sich kommunale Kliniken rund um München zusammengeschlossen haben. Dadurch habe man eine stärkere Verhandlungspositionen. Bei der Haftpflichtversicherung habe man so 30 000 Euro einsparen können. Vorteile erhofft sich Huber auch durch die Bündelung von Ausschreibungen. „Da geht es dann eben nicht um ein CT sondern um zehn.“

Huber hob in seinem Vortrag zudem die „überdurchschnittliche“ Patientenzufriedenheit hervor. Das Angebot im Bereich der Psychosomatik sei durch eine Tagesklinik deutlich erweitert worden. Trotzdem gebe es schon wieder eine Warteliste. Ausgebaut habe die Klinik auch das Angebot in der Ambulanz. Dennoch könne es zu Wartezeiten kommen, beispielsweise wenn der zuständige Arzt gerade im OP sei. Um die gestiegenen Aufgaben leisten zu können, habe die Klinik 35 neue Stellen geschaffen. Auch bei der Ausstattung wurde investiert. So wurde ein neuer Herzkatheterplatz mit „Rotationsangiographie“ eingerichtet. Laut Chefarzt Leonhard Schneider ist diese moderne Technik schonender für die Patienten. Zudem sei das Gerät das einzige seiner Art in Süddeutschland.

Den Erfolg der Klinik führt Huber auf den guten Zusammenhalt aller Mitarbeiter zurück, „von der Putzfrau bis zum Chefarzt“.

Von Robert Langer

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