Kreissparkasse
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Auch die Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg geht schwierigeren Zeiten entgegen

Geschäftszahlen vorgestellt

Wegen Corona: Kreissparkasse rechnet mit Kreditausfällen

  • Michael Acker
    vonMichael Acker
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Die Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg rechnet mit einem schwierigen Geschäftsjahr 2021. Ein Grund dafür sind Corona-bedingte Kreditausfälle.

Landkreis – Wegen der Filialschließungen habe es nur „Beschwerden im überschaubaren Ausmaß“ gegeben. Das sagte der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg, Andreas Frühschütz, am Dienstag, 6. April. Ein bis zwei Mitteilungen bekomme die Kreissparkasse pro Tag von verärgerten Kunden. Mit den Schließungen trage die Bank aber „veränderten Kundenbedürfnissen“ Rechnung, so der Kreissparkassen-Chef.

Vor wenigen Tagen hatte das Geldinstitut bekannt gegeben, dass die Filialen in Aßling, Forstinning und Steinhöring künftig nur noch als Automaten-Standort existieren würden.

Angesichts des schwierigen Umfeldes verzeichnete die Kreissparkasse nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr in fast allen Geschäftsbereichen „ein zufriedenstellendes Wachstum“, so Frühschütz bei der Vorstellung der Geschäftszahlen für 2020. Das Jahr sei geprägt worden von den Auswirkungen des Corona-Virus, welches sich nicht nur menschlich, sondern auch wirtschaftlich zu einer globalen Katastrophe entwickelt habe.

Kreissparkasse rechnet mit außerordentlichen Belastungen

2021 sei mit steigenden Kreditausfällen zu rechnen mit daraus resultierenden außerordentlichen Belastungen für die Kreissparkasse. Nachdem die EZB als Folge der Corona-Krise weiterhin umfangreiche Anleihekäufe tätige, sei der langjährige Trend zu rückläufigen Zinserträgen gefestigt. „Unsere Ertragslage wird daraus folgend weiter belastet. Wir rechnen mit einem weiteren Rückgang des operativen Ergebnisses im laufenden Jahr“, so das Fazit des Vorstandsvorsitzenden.  

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