Polizei fahndet nach zwei Einbrechern

Vaterstetten - Frech: Nach einem geglückten Einbruch Mitte Dezember wurde zum Jahresanfang noch einmal versucht, in dasselbe Haus in Vaterstetten einzudringen.

Diesmal scheiterte der Täter aber an der Eingangstür. War es derselbe wieder?

Im Zeitraum vom 1. Januar, etwa um 16 Uhr, bis zum 2. Januar, um 14.30 Uhr, versuchte ein bislang unbekannter Täter im Mistelweg in Vaterstetten die Eingangstüre eines Einfamilienhauses aufzuhebeln. Hierzu benutzte er einen Schraubenzieher oder ein ähnliches Werkzeug, scheiterte jedoch an der hochwertigen Holztür.

Die Hauseigentümer befanden sich im Tatzeitraum im Urlaub. „Bereits am 18. Dezember wurde in das gleiche Anwesen eingebrochen“, berichtet die Polizei. Damals mit Erfolg, die Täter erbeuteten Schmuck und Goldmünzen im Wert von ca. 30 000 Euro. „Sollten Sie in diesem Zeitraum etwas Verdächtiges wahrgenommen haben, teilen Sie dies bitte der Polizeiinspektion Poing oder jeder anderen Polizeidienststelle mit“, bitten die Ermittler.

Mehr „Glück“ hatten Einbrecher am Samstag, 2. Januar, zwischen 17.15 und 18.05 Uhr, in Baldham in der Fichtenstraße. Hierbei hebelten zwei männliche Täter eine Kellertür auf und gelangten so in das Innere des zu diesem Zeitpunkt leerstehenden Einfamilienhauses. Offenbar wurden sie jedoch vom Nachbarn überrascht und ergriffen daraufhin die Flucht vom Grundstück. Dabei wurden sie beobachtet.

„Sie stiegen in einen in unmittelbarer Nähe in der Fichtenstraße geparkten Wagen und entfernten sich in Richtung der dortigen B 304. Bei diesem Pkw handelt es sich laut Zeugenangaben um einen weißen Kleinwagen, ähnlich eines Opel Corsa“, berichtet die Poinger Polizei.

Tags zuvor sei ein roter Fiat Punto, mit dem Zulassungsbezirk München (M) oder Nürnberg (N), in der Straße gesehen worden, welcher auffällig langsam dort unterwegs war. „Den beiden Tätern gelang es nicht, Gegenstände aus dem Haus zu entwenden. Der entstandene Sachschaden an der Kellertür wird derzeit auf 400 Euro beziffert“, so die Beamten.

Folgende Personenbeschreibung liegt zu den Tätern vor: Männlich, ca. 27 Jahre alt, etwa 175 Zentimeter groß, dunkel gekleidet, eventuell trugen sie eine Mütze. „Da aufgrund der Gesamtumstände davon auszugehen ist, dass das Einfamilienhaus zuvor ausgespäht worden ist, wird um Hinweise aus der Bevölkerung zu den beiden genannten Pkw bzw. auffälligen Personen gebeten.“ Sachdienliche Hinweise an die Polizeiinspektion Poing. Die ist wie immer erreichbar unter der Telefonnummer (0 81 21) 9 91 7-0.

Was Fachleute zum Schutz des Eigentums raten:

Konfrontation ist der falsche Weg, lautet der dringende Hinweis der Polizei. Sich gegen Einbrecher mit Waffengewalt zu wehren, könne die Lage unvorhersehbar eskalieren. Gerhard Freudenthaler von der Polizeiinspektion Ebersberg rät zunächst zum Eigenschutz. Den Tätern aus dem Weg gehen, sich verbarrikadieren und den Notruf 110 wählen, sei die beste Reaktion auf einen Einbrecher im Haus.

Damit es gar nicht erst soweit kommt, gibt die Kriminalpolizei Erding Tipps, wie Bürger ihr Haus oder ihre Wohnung gegen Eindringlinge absichern können. Am wirkungsvollsten dabei sei die mechanische Sicherung von Türen und Fenstern. Der Einbau von einbruchsicheren Schlössern und Türen sei ein einfacher und unkomplizierter Weg, den Tätern das Eindringen ins Haus zu erschweren.

„Mehr als 40 Prozent der Einbrüche bleiben im Versuchsstadium“, sagt Johann Radlmaier von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Polizei Erding. „Unsere Erfahrung zeigt: Die meisten Einbruchsversuche enden nach drei bis fünf Minuten. Dauert es länger, ziehen die Täter meistens ab.“

Elektronische Alarmanlagen seien definitiv „im Trend“, jedoch oft mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden und unpraktisch in der Handhabung. Im Einzelfall seien sie durchaus eine Option, dies gelte jedoch eher für Gewerbebetriebe.

Wer sich unsicher ist, ob Haus oder Wohnung ausreichend gegen Einbrecher gesichert ist, kann die kostenlose Beratung der Erdinger Kriminalpolizei in Anspruch nehmen. Die dortigen Experten kommen auf Wunsch sogar zu individuellen Hausbesuchen. Mehr Informationen bei der Kriminalpolizei Erding, Tel. (0 81 22) 96 80. ja

Konfrontation ist der falsche Weg, lautet der dringende Hinweis der Polizei. Sich gegen Einbrecher mit Waffengewalt zu wehren, könne die Lage unvorhersehbar eskalieren. Gerhard Freudenthaler von der Polizeiinspektion Ebersberg rät zunächst zum Eigenschutz. Den Tätern aus dem Weg gehen, sich verbarrikadieren und den Notruf 110 wählen, sei die beste Reaktion auf einen Einbrecher im Haus.

Damit es gar nicht erst soweit kommt, gibt die Kriminalpolizei Erding Tipps, wie Bürger ihr Haus oder ihre Wohnung gegen Eindringlinge absichern können. Am wirkungsvollsten dabei sei die mechanische Sicherung von Türen und Fenstern. Der Einbau von einbruchsicheren Schlössern und Türen sei ein einfacher und unkomplizierter Weg, den Tätern das Eindringen ins Haus zu erschweren.

„Mehr als 40 Prozent der Einbrüche bleiben im Versuchsstadium“, sagt Johann Radlmaier von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Polizei Erding. „Unsere Erfahrung zeigt: Die meisten Einbruchsversuche enden nach drei bis fünf Minuten. Dauert es länger, ziehen die Täter meistens ab.“

Elektronische Alarmanlagen seien definitiv „im Trend“, jedoch oft mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden und unpraktisch in der Handhabung. Im Einzelfall seien sie durchaus eine Option, dies gelte jedoch eher für Gewerbebetriebe.

Wer sich unsicher ist, ob Haus oder Wohnung ausreichend gegen Einbrecher gesichert ist, kann die kostenlose Beratung der Erdinger Kriminalpolizei in Anspruch nehmen. Die dortigen Experten kommen auf Wunsch sogar zu individuellen Hausbesuchen. Mehr Informationen bei der Kriminalpolizei Erding, Tel. (0 81 22) 96 80.

Von Josef Ametsbichler

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