Unfall auf der Bodenseestraße

Lkw-Fahrer übersieht Stau: 30.000 Euro Schaden

München - Folgenschwere Unaufmerksamkeit: Ein Lastwagenfahrer hat auf der Bodenseestraße einen Stau zu spät bemerkt. Die Folge: ein Unfall mit vier beteiligten Fahrzeugen und 30.000 Schaden.

Am Montagnachmittag gegen 15 Uhr befuhr ein 49-Jähriger mit seinem MAN-Sattelzug die Bodenseestraße stadtauswärts. An der Einmündung Am Gleisdreieck kam es ampelbedingt zu einer leichten Verkehrstauung. Dies übersah der 49-jährige Lkw-Fahrer und leitete eine Gefahrenbremsung ein. Einen Zusammenstoß konnte er dadurch jedoch nicht verhindern. 

Der Lkw fuhr erst gegen einen Mini, schob diesen gegen einen Ford-Transit, der im Anschluss gegen einen Fiat Ducato geschoben wurde. Die 31-jährige Fahrerin des Mini sowie der 41-jährige Ford-Fahrer erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen und mussten jeweils mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus zur ambulanten Behandlung gebracht werden. Der 45-jährige Fiat-Fahrer und der 49-jährige Lkw-Fahrer blieben unverletzt. 

Durch den Unfall wurde der Mini schwer beschädigt, der Sattelzug sowie die beiden Kleintransporter wurden leicht beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf über 30.000 Euro geschätzt. 

Während der Unfallaufnahme wurde am Sattelzug eine erhebliche Beschädigung an einem Reifen festgestellt. Dies war zwar nicht relevant für das Unfallgeschehen, führte allerdings dazu, dass der Sattelzug in einem nicht verkehrssicheren Zustand war. Der Sattelzug wurde zu einer Abstellörtlichkeit begleitet, da die Weiterfahrt bis zum Wechsel des Reifens untersagt worden war. Während der Unfallaufnahme wurde die Unfallörtlichkeit für ca. vier Stunden gesperrt. Dabei kam es zu Verkehrsbehinderungen.

mm

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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