Für 600 000 Euro hat sich die Marktgemeinde das Luteno-Areal gesichert. Foto: dul

"Luteno" gehört jetzt der Gemeinde

Markt Schwaben - "Diese einmalige Gelegenheit mussten wir nutzen", jubelt Bernd Romir, Vizebürgermeister von Markt Schwaben. Die Gemeinde hat für 600000 Euro Betriebsgelände und -gebäude der insolventen Firma "Luteno" gekauft.

„Luteno“ wurde aus den Anfangsbuchstaben von „Lufttechnischer Normenbau“ zusammengesetzt, es war über 40 Jahre eine Spezialfirma für Klimaanlagen und Lüftungstechnik am Erlenberg in Markt Schwaben nahe der Geltinger Bahnunterführung. „Das Betriebsgelände wurde nach der Insolvenz der Marktgemeinde samt allen Gebäuden zum Kauf angeboten“, erklärt Bernd Romir nach der Sitzung des Haupt- und Bauausschusses, „diese einmalige Gelegenheit mussten wir unbedingt nutzen!“ Denn in direkter Nachbarschaft gibt es neben dem Jugendzentrum schon seit Jahren den gemeindlichen Bauhof und den Wertstoffhof, außerdem soll in absehbarerer Zeit dort auch das neue Feuerwehrhaus realisiert werden. „Durch die Übernahme von ‚Luteno’ bekommen wir auch die Produktionshallen dazu“, schildert der Vizebürgermeister die Situation, „es sind fast durchwegs Räume, die der Bauhof ohne viel zu verändern direkt nutzen kann“.

„Die Gebäude sind noch relativ gut in Schuss, da müssen wir nicht besonders viel investieren“, ist sich Romir sicher. Für das Betriebsgelände samt den Bauten musste der Markt nur rund 600 000 Euro ausgeben. „Mit der Nutzung müssen wir noch etwas zuwarten“, erzählte der Vizebürgermeister, „weil die Insolvenz der Firma ‚Luteno’ noch nicht ganz abgeschlossen ist. Das Thema stand auf der Tagesordnung der Sitzung vom Haupt- und Bauausschuss, weil der Flächennutzungsplan geändert werden musste. „Das Areal von ‚Luteno’ ist mit dem Kauf Gemeindebedarfsfläche geworden“, klärte Romir in Abwesenheit von Bürgermeister Bernhard Winter auf, „deshalb die Änderung“. Mit der Planung für das Feuerwehrhaus, dem Wertstoff- und Baubetriebshof, sowie der Zufahrtsstraße habe das nichts zu tun, ergänzte der Vizebürgermeister.

Trotzdem wurde auch über die Regulierung des Hennigbaches und den Umbau der östlich gelegenen Wiese zum Hochwasserschutzgebiet, sowie die Zubringerstraße diskutiert.

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