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CSU und FDP wollen Pflegeausbildung im Landkreis ausbauen

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Von: Michael Acker

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Die Ebersberger CSU/FDP-Kreistagsfraktion hat konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, wie dem Fachkräftemangel im Pflegebereich im Landkreis entgegen gewirkt werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei die Erweiterung des Angebots der Pflegeausbildung.

Landkreis – Zu dem Themenkomplex haben CSU-Kreisrätin Marina Matjanovski und der stellv. CSU-Fraktionsvorsitzende Thomas Huber die Initiative ergriffen und gemeinsam einen Antrag vorbereitet.

„Wir wollen, dass den Schülern unserer Real- und Mittelschulen im Landkreis mit diesem erweiterten Berufsbildungsangebot neue Perspektiven geboten werden“, sagen Matjanovski und Huber. Aktuell fehlten, so die Antragsteller, 180 examinierte Pflegekräfte im Landkreis.

CSU und FDP fordern in dem Antrag an den Kreistag die Etablierung der Pflegeberufsausbildung „Krankenpflegehelfer/ -in“ sowie ein Angebot eines Bachelorstudiengangs Pflege mit dem Abschluss „Bachelor of Science (B.Sc.)“ in Kooperation der bestehenden Pflegeberufsschule an der Kreisklinik Ebersberg mit einer Fachhochschule. Außerdem sei es notwendig, weitere Aus- und Fortbildungsangebote für Pflegeberufe in Ebersberg anzubieten. „Durch ein zeitgemäßes Pflegeausbildungsangebot bekommen die Pflegeeinrichtungen einen „Skill-Mix“ aus verschiedenen Pflegeberufen, der die Qualität der Pflege sichert und die Quantität der Pflegenden erhöht“, so Huber und Matjanovski.

Durch das bestehende Defizit und die erwartenden Steigerungen erhöhe sich der Druck, ein integriertes Langfristprogramm für mehr und bessere schulische/akademische Ausbildung, Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und Anbieten von attraktiven Arbeitsplätzen im pflegerischen Bereich im Landkreis zu initiieren. Dafür müssen jetzt die Voraussetzungen an unserer Klinik geschaffen werden, so der Landtagsabgeordnete Huber. 

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