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Zu einem Gasunfall kam es im Herzen Markt Schwabens. Bei Baggerarbeiten riss eine Leitung (hier in gelb) auf. Es entstand lediglich Sachschaden.

Bei Bauarbeiten

Baggerfahrer reißt Gasleitung auf

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Im Markt Schwabener Ortszentrum wurde am Montag bei Bauarbeiten eine Gasleitung aufgerissen. Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden.

Markt Schwaben – Dass bei Erdarbeiten mit Baggern immer wieder auch mal Erdgasleitungen getroffen und beschädigt werden und dabei Lecks auftreten, kommt regelmäßig vor. Diesmal erwischte es das Zentrum Markt Schwabens. Am Montagvormittag musste die Feuerwehr Markt Schwaben ausrücken, um in einem solchen Fall von Gasunfall zu helfen.

Verursacht wurde das Leck an einer Erdgasleitung im oberen Bereich der Straße Am Kupferschmiedberg direkt neben der katholischen Kirche. Die alarmierte Feuerwehr Markt Schwaben war insgesamt mit 15 Leuten im Einsatz. Einsatzleiter war der zweite Kommandant Franz Kolbeck.

Die Feuerwehrleute sperrten dabei aus Sicherheitsgründen zunächst einen angemessenen Bereich ab. Der Umgriff erstreckte sich vom Kirchweiher, den Kupferschmiedberg, Teilen der Kreuzung Herzog-Ludwig-Straße/Erdinger Straße/Ebersberger Straße bis zur Einmündung der alten Bräuhausgasse in die Herzog-Ludwig-Straße. Das Rathaus war nicht betroffen. Auch nicht die Pfarrkirche St. Margaret. Darin hatten die Feuerwehrler mit ihren Spezialgeräten ebenfalls Messungen vorgenommen, deren Werte jedoch als unbedenklich galten. Außerdem fand zum Zeitpunkt des Unfalls auch kein Gottesdienstbetrieb statt. Auch in den umliegenden Häusern wurden keine gefährlichen Konzentrationen gemessen.

Nicht erreichbar waren jedoch die Parkplätze unterhalb und neben dem Rathaus.

Die Sperrung dauerte dem Vernehmen nach gut eine halbe Stunde an. In dieser Zeit hatten Mitarbeiter der Erdgas Südbayern, die aus Ebersberg alarmiert wurden, die Leitung abgesperrt, so dass kein weiteres Gas austreten konnte. Auch der Baggerfahrer, berichtet Kolbeck, hatte gut reagiert und die Greifer seines Baggers so eingesetzt, dass das Leck der zehn Zentimeter starken Leitung minimiert wurde.

Neben den freiwilligen Kräften aus der Marktgemeinde wurden sicherheitshalber auch die Feuerwehren aus Poing (mit einem Rüstwagen), Gelting (mit einem Löschfahrezug) sowie die Werksfeuerwehr Océ/Stahlgruber (mit einem Pulverlöschanhänger) alarmiert. Sie konnten aber noch während der Anfahrt wieder abbestellt werden. Auch Polizei und Rettungswagen waren im Einsatz. Personen kamen nicht zu Schaden.

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