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Preisgekrönte Zimmerer-Betriebe: (v.l.): Peter Schöpperle (stellv. Innungsmeister), Franz Brummer (Anzing), Susanne Stanzel (Aßling), Franz Schechner (Ebersberg), Josef Fritz (Grafing) sowie Staatsministerin Ulrike Scharf. Nicht auf dem Bild Josef Mühlbauer (Hirschbichl) und Peter Gröbmayr (Glonn).

Zimmerer Innung 

Ökologische Fußabdrücke hinterlassen

Eine besondere Qualitätsoffensive fährt die Deutsche Bauwirtschaft unter dem Stichwort „Meisterhaft“. Zimmerer wurden jetzt in Markt Schwaben ausgezeichnet.

Landkreis/Markt Schwaben – „Meisterhaft – Bauen mit Meisterqualität!“ So ist eine Qualitätsoffensive der Deutschen Bauwirtschaft überschrieben, die nach eingehender Prüfung teilnehmende Betriebe alle zwei Jahre mit dem „Meisterhaft-Siegel“ belohnt. Die Beurteilung von Zimmereibetrieben wird von der unabhängigen „Zertifizierung Bau GmbH“ in Berlin alle zwei Jahre vorgenommen. Das Ergebnis der aktuellen Prüfungen für die Zimmerei-Innungen Ebersberg, Erding und München wurde am Donnerstag im Brauhaus Schweiger in Markt Schwaben im Beisein von Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf bekannt gegeben und entsprechende Urkunden mit drei, vier und fünf Sternen vergeben.

Durch den Festakt führte Erdings Innungsobermeister Georg Lippacher. „Das Meisterhaft-Siegel beschreibt Art und Umfang der Weiterbildung, Qualitätssicherung, Stand der Technik und weitere wichtige Kriterien, damit fachfremde Bauherren das für sie richtige Unternehmen zur Umsetzung des Bauvorhabens finden“, erklärte Lippacher, „es dient auch als Orientierungshilfe bei der Auftragsvergabe“.

Georg Lippacher sprach vom „ökologischen Fußabdruck“ der Zimmereibetriebe, Holz sei bekanntlich nachwachsender Rohstoff. Ziel sei es nicht, andere Baustoffe schlecht zu reden, sondern lediglich die Gleichstellung mit anderen Baustoffen. „Wir wollen beim Brandschutz nicht weiterhin benachteiligt sein“, forderte der Innungsobermeister, „es geht auch um Klimaschutz, den wir miteinander anpacken müssen!“

Von der bayerischen Klimaallianz und der Nachhaltigkeit durch Bauen mit Holz als nachwachsender Rohstoff sprach Alexander Kirst (Geschäftsführer Bayerisches Zimmererhandwerk) in seinem Grußwort.

Mit den Worten „Liebe Klimaschutzhandwerker“ eröffnete Ulrike Scharf ihren Redebeitrag. Die Umweltministerin aus Erding fand für die Zimmerer ausschließlich lobende Worte. Nachhaltigkeit sei ebenso wichtig wie Qualität, Jugendliche fänden hier Zukunftsperspektiven, in einem Handwerk mit höchsten Ansprüchen. In einer kurzen Diskussion wurde die Ministerin aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass in Zukunft auch für öffentliche Bauten verstärkt Holz eingesetzt werde.

Zusammen mit dem jeweiligen Innungsmeister oder dessen Stellvertreter überreichte Staatsministerin Scharf die Zertifikate. Für den Landkreis Ebersberg waren folgende Vertreter beteiligt: Peter Schöpperle (stellv. Innungsmeister, Kirchseeon-Buch), Josef Fritz (Grafing), Peter Gröbmayr (Glonn), Josef Mühlbauer (Hirschbichl), Franz Schechner (Ebersberg) je drei Sterne, Franz Brummer (Anzing) und Susanne Stanzel (Aßling), beide vier Sterne.  dul

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