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Schon weit fortgeschritten sind die Bauarbeiten am neuen evangelischen Gemeindezentrum in der Martin-Luther-Straße. 

Evangelische Gemeinde in Markt Schwaben

Gemeindezentrum wächst im Zeitplan

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Markt Schwaben -  Die Außenarbeiten am Bau scheinen fast komplett erledigt zu sein, nun geht es ans Innere und dann auch an die Gestaltung der Außenanlagen. Die Rede ist vom neuen Gemeindehaus, das die evangelische Kirche in der Martin-Luther-Straße baut.

Pfarrer Karl-Heinz Fuchs ist zwar inzwischen im Urlaub, aber mit der Vorbereitung zur Festschrift anlässlich der Einweihung der neuen Räume ist schon begonnen worden. Schließlich steht der Einweihungstermin fest: Es ist der 13. November. Um 14.30 Uhr wird man in Markt Schwaben dazu die Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler erwarten.

Man sei gut vorangekommen, so Fuchs kurz vor seiner Abreise gegenüber der Heimatzeitung. Das Dach sei fertig, das Gerüst beseitigt. Die Fliesenarbeiten laufen gerade.

Unlängst habe man auch die Sakristei der benachbarten Philippuskirche abgerissen. Das stand lange nicht einmal fest, ob es diese begleitende Maßnahme geben könnte. Die Landeskirche hat inzwischen ihr Ja dazu erteilt. Und jetzt wünscht man sich nur noch, dass es auch den erhofften Zuschuss von 45,8 Prozent auf die Kosten von 46 500 Euro gewährt wird.

Die Sakristei wird durch einen Neubau in direkter Nachbarschaft ersetzt. Diese Maßnahme sei nötig geworden, um den strengen Regeln bei den Abstandsflächen gerecht werden zu können. Damit werde es auch leichte Veränderungen im Innern des evangelischen Gotteshauses geben. Die Tür in der Altarfront, der bisherige Zugang zur Sakristei, wird verschwinden. Der neue Vorbereitungsraum der Geistlichen für die Gottesdienste ist dann über einen neuen Zugang zu erreichen, der sich auf der linken Seite der Kirche befindet (für Kenner der Philippuskirche: etwa dort, wo sich das Klavier befindet). „Dort war die Sakristei ursprünglich schon einmal“, so Fuchs. Die Bauarbeiten für diesen Spezialraum werden in der nächsten bzw. übernächsten Woche beginnen. Mitte September soll der Bau aufgerichtet sein, Ende September die Außenhülle stehen. Der Innenausbau soll laut Zeittafel im Oktober und November erfolgen. Zum Einweihungstermin des Gemeindezentrums wird die Sakristei ebenfalls fertiggestellt sein, ist sich Karl-Heinz Fuchs sicher.

Was das Gemeindezentrum angeht, soll mit den Außenanlagen im August begonnen werden. Die Schwabener Protestanten hoffen, dass im Oktober dann der Umzug und der Einzug ins neue Haus erfolgen kann. Ein großes Umräumen ist für zwei Samstage, nämlich den 7. und 14. Oktober, jeweils ab 8 Uhr, geplant. Wie schon beim Auszug aus dem alten Gemeindehaus hofft die Gemeinde auf möglichst viele freiwillige Helferinnen und Helfer. Sie sollen sich schon jetzt, so die Bitte des Pfarrers, im Gemeindebüro melden.

Fuchs geht davon aus, dass die neue Bleibe in jedem Fall schon deutlich vor dem Einweihungstermin bezogen werden kann. Was nebenbei den Vorteil hat, aus der vorübergehenden Bleibe in der Martin-Luther-Straße ausziehen zu können, um sich dort die Mietkosten zumindest für einen Monat zu sparen.

Auch in der Isener Straße wird es vorangehen, dort muss und will die Gemeinde einen Parkplatz anlegen. Die dazu erforderlichen Maßnahmen werden dem Vernehmen nach ab Mitte September in Angriff genommen.

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