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Raumnot in Markt Schwaben heißt auch zu wenig Parkplätze und zu viele Falschparker, zum Beispiel am Weiher.

Falschparker: Markt Schwabener Ordungsamt soll mehr kontrollieren

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Markt Schwaben - Markt Schwabens Bürgermeister Georg Hohmann hat "massive Probleme" mit dem ruhenden Verkehr in der Marktgemeinde eingeräumt. Das Ordnungsamt soll jetzt massiver gegen Falschparker vorgehen.

Ein Pkw-Fahrer, der beim Sommermarkt am vergangenen Wochenende im absoluten Halteverbot geparkt hat. Zugestellter Gehweg in der Geltinger Straße. Parken in der Trappentreustraße sogar in der Kurve. Ständig massive Probleme an den derzeit bestehenden Baustellen im Ort. Eine ganze Reihe an neuralgischen Problempunkten im fließenden, mehr noch aber im ruhenden Verkehr innerhalb Markt Schwabens konnten Mitglieder des Haupt- und Bauausschusses in einer öffentlichen Sitzung ihres Gremiums benennen. Die Nagelschmidgasse wäre noch zu nennen, dazu diverse Straßen im Burgerfeld. Vollständig würde eine Aufzählung vermutlich nie.

„Ja“, räumte Bürgermeister Georg Hohmann im Verlauf der Ausschusssitzung ein, „es gibt ein massives Problem, insbesondere was den ruhenden Verkehr angeht“. Disziplin und Treue zu Recht und Ordnung seien in der letzten Zeit auf der Strecke geblieben, so seine Beobachtung. Hohmann reagierte mit dieser Äußerung auf eine Bemerkung des FW-Gemeinderats Joseph Riexinger, der in der Ausschusssitzung als Hinweisgeber auf Missstände im Ort quasi den Auftakt machte. Seine Einlassungen mündeten schließlich in der noch zurückhaltend formulierten Forderung des SPD-Ratskollegen Anton Richter, dass der ruhende Verkehr ja wohl dann doch etwas mehr kontrolliert werden müsse.

Im Prinzip gab es dazu ein Klares Ja auch von Rathauschef Hohmann. Mit dem derzeit zur Verfügung stehenden Personal im Rathaus – es gibt gegenwärtig einen schon lange nicht mehr so umfangreichen Krankenstand – seien die geforderten Kontrollen aber nicht zu machen.

Fast reflexartig, diesmal von CSU-Gemeinderätin Anja Zwittlinger-Fritz, kam der Hinweis, dass dann doch die Polizei einspringen müsse. Auch deren Kapazitäten seien endlich, so Hohmanns Replik. Mit mehr Personal im Ordnungsamtsbereich aber sei sicherlich die Forderung nach mehr Kontrollen des ruhenden Verkehrs besser zu bewerkstelligen, so seine alternative Botschaft. Besonderes pikant dabei: Erst heuer hatte das Plenum Forderungen der Verwaltung auf Personalaufstockungen zurückgewiesen.

Weniger Arbeit kommt auf die Rathaus-Ordnungshüter sicherlich in absehbarer Zeit nicht zu. Auf der Tagesordnung der nächsten Umwelt-, Verkehrs-, Sozial- und Kulturausschusses am Dienstag, 19. Juli, steht unter anderem ein Antrag aus der Bürgerversammlung. Es geht um das Aufstellen von Parkscheinautomaten in der „City“. Diese haben, jeder weiß es, nur Sinn, wenn deren zeitlich befristeten Parkvorgaben auch von der Kommune kontrolliert werden.

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