Brückendrama in Genua - Weitere Todesopfer - Neunjähriges Mädchen und seine Eltern geborgen

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Unterschreiben! Drei Wochen lang lief die Aktion der Eltern. Auf unserem Bild v.li. Irene Jung, Carola Schedl, Alexandra Umlauf, Anett Schuster, Nicole Kübler, Andrea Gabler-Coutinho.   

Grund- und Mittelschule Markt Schwaben

650 Stimmen für einen Neubau

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Der Aufwand hat sich gelohnt. Die Elternbeiräte der Grund- sowie Mittelschule in Markt Schwaben haben insgesamt 650 Unterschriften für den Neubau eines Schulkomplexes gesammelt.

Markt Schwaben – Ja, man kann das so sagen: Katja Heinrich ist stolz. Stolz auf ihre Mitstreiter im Elternbeirat der Grundschule. Diesem Gremium steht sie vor. Konstituiert hatte man sich erst im September zum Start des laufenden Schuljahrs. Damals, als noch nicht absehbar war, dass man sich in dieser Runde um mehr zu kümmern haben wird als um Kuchenbacken und das nächste Schulfest.

Die im Beirat vertretenen Mütter und Väter der Grundschüler hätten ja auch sagen können: Bis das Thema Schulneubau in Markt Schwaben einmal abgeschlossen ist, sind unsere Mädchen und Buben längst anderswo. Interessiert uns also nicht. Haben sie aber nicht. Ebenso wenig wie die Elternvertretung der benachbarten Grafen-von-Sempt-Mittelschule. Gemeinsam waren sie vor ein paar Wochen auf die Straße gegangen (wir berichteten). Genauer gesagt auf den „Grünen Markt“. Um dort Unterschriften zu sammeln, mit denen sich die Unterzeichner klar für den Bau eines neuen kommunalen Schulkomplexes aussprachen. „In drei Wochen sind 650 Unterschriften zusammengekommen“, berichtete die engagierte Grundschulmutter jetzt der Heimatzeitung.

Neben dem Stand auf dem Marktplatz hatten die Beiratsmitglieder beider Schulen in den Tagen danach insbesondere Kontakt mit Eltern in den örtlichen Kindergärten und Krippen aufgenommen. Und dort war man, so Katja Heinrich, auf eine große Resonanz gestoßen.

Einige hätten sogar direkt ihre Unterschrift im Zuge des noch immer im Raume schwebenden Bürgerbegehres zum Erhalt des Jahnsportplatzes zurückgezogen, nachdem ihnen klar geworden sei, dass eine Unterstützung hier die Überlegungen zum Schulbau, so wie ihn die breite Mehrheit des Marktgemeinderates anstrebt, de facto blockieren würde.

Die Elternvertreter sprechen noch immer von einem „befürchteten Begehren“ und von der Hoffnung, dass es nie kommen werde.

Aber sie sprechen auch von dem Gefühl, dass inzwischen immer mehr Bürgern die Hintergründe dieses seit Monaten die Schwabener Kommunalpolitik beherrschenden Konflikts klargeworden seien.

Auch weiterhin will der Elternbeirat der Grundschule für seine Sache kämpfen. Wer weitere Informationen benötigt, kann sich gerne auch direkt an den Beirat wenden, heißt es.

Der Elternbeirat ist am besten per Mail unter der Adresse elternbeirat@grundschule-marktschwaben.de zu erreichen.

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