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Symbolische Grundsteinlegung am Erlberg. Hier entsteht bis zum August eine Energiezentrale zur Versorgung des schon bestehenden innerörtlichen Nahwärmenetzes. Unser Bild zeigt die beiden KUMS-Vorstände Martha Biberger und Bernhard Wagner.

Nahwärme

Nächster Schritt zum  innerörtlichen Netz

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Mit großen Schritten entwickelt sich das Schwabener Nahwärmenetz. Der Grundstein für die Heizzentrale wurde gelegt.

Markt Schwaben – Nach dem ersten Spatenstich Mitte März folgte nur wenige Wochen später, nämlich am gestrigen Donnerstag, die symbolische Grundsteinlegung zum Bau einer Energiezentrale mit Verwaltung am Erlberg. Bauherr ist das Kommunalunternehmen Markt Schwaben, kurz KUMS genannt. Auf dem Grundstück gegenüber des Feuerwehrgerätehauses entsteht ein Blockheizkraftwerk (BHKW) in Massivbauweise. Im rückwärtigen Teil werden elf Meter hohe Pufferspeicher und ein Kamin mit 15 Metern Höhe auf einer Extrabodenplatte errichtet. Der technische Bau soll bis Ende August stehen. Die beiden Vorstände Bernhard Wagner und Martha Biberger vom KUMS gehen davon aus, dass die Anlage im September in Betrieb gehen kann. Erst danach soll das Gebäude um eine Büroetage in Holzständerbauweise aufgestockt werden, so Wagner bei dem symbolischen Akt.

Als Grundstein wurde ein Plastikrohr in die Bodenplatte versenkt, in dem sich die Pläne, aber auch die Tageszeitungen des aktuellen Tages und Münzen befanden. Das BHKW geht im Grunde auf einen Grundsatzentscheid des Marktgemeinderates aus dem Jahr 2009 zurück, als man beschloss, den Weg für eine alternative Wärmeversorgung im Ort freizumachen. 2014 entschied das Plenum, ein Nahwärmenetz zu entwickeln. Im vergangenen Jahr wurde festgelegt, dazu auf Kraft-Wärme-Kopplung zu setzen. Sowohl Wagner als auch KUMS-Verwaltungsratsvorstand Georg Hohmann betonten, dass optional noch immer auch Geothermie als nicht fossiler Energieträger eine Rolle spielen könnte, sollten sich die Rahmenbedingungen einmal ändern. Im Ort existieren zurzeit 1,2 km Wärmeleitungen, in Bau sind heuer weitere 1,5 Kilometer.

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