+
In Markt Schwaben drohte ein 27-jähriger Familienvater, seine Frau und seine beiden Kinder vom Balkon eines vierstöckigen Hauses zu werfen.

Häuslicher Streit eskaliert

Familienvater (27) will Frau und Kinder von Balkon werfen

  • schließen

Ein häuslicher Streit in Markt Schwaben eskalierte derart, dass die Polizei schnell eingreifen musste. Es bestand Lebensgefahr für eine Ehefrau und zwei Kinder.

Markt Schwaben – Ein 27-jähriger, der Polizei als Drogenkonsument bekannter Markt Schwabener, ging gewaltsam gegen seine Ehefrau (28) und die beiden gemeinsamen Kinder (5 Monate und 1,5 Jahre) vor. Aus bislang nicht bekannten Gründen zerrte er Frau und Kinder auf den Balkon der gemeinsamen Wohnung im vierten Stock. Dort drohte er, seine Familie vom Balkon zu werfen.

Durch die Hilfeschreie der Frau und den Lärm wurden Nachbarn und Passanten auf der Straße auf die Situation aufmerksam und verständigten die Polizei. Der Mann hatte eines seiner Kinder bereits kurzzeitig über die Brüstung gehalten.

Die erste Streifenbesatzung der PI Poing war binnen weniger Minuten vor Ort. Nachdem die Wohnungstüre nicht geöffnet wurde, traten die Beamten die Tür ein und fixierten den Widerstand leistenden Familienvater. Ehefrau und Kinder wurden ärztlich betreut und in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Beschuldigte wurde eingewiesen. Größere Verletzungen hat niemand der Beteiligten erlitten.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zorneding: Das Runde muss durchs Runde
„Das macht richtig Spaß“, freut sich Niclas (11). „Aber manche Bahnen sind schon schwer.“ Wie beispielsweise die mit dem gemauerten Brunnen, in den der Fußball gelupft …
Zorneding: Das Runde muss durchs Runde
Mehr Auslauf am Schlittenberg
Im Bergfeldpark, nahe des Monopteros‘, wird derzeit das Biotop verkleinert. Damit im Winter die Schlittenfahrer dort mehr Auslauf haben. 
Mehr Auslauf am Schlittenberg
„Charly“ und sein Wirtshaus 
Die Traditionsgaststätte „Zur alten Post“ in Parsdorf, ehemals im Eigentum der katholischen Kirche, hat einen neuen Besitzer. Der ist im Ort kein Unbekannter. Karl …
„Charly“ und sein Wirtshaus 
Augenzeuge der Vergewaltigung: „Keiner hat geholfen“
Sechs Tage nach der Gruppen-Vergewaltigung eines Mädchens (16) im Ortskern von Höhenkirchen-Siegertsbrunn sitzt nun auch der dritte Täter in U-Haft.
Augenzeuge der Vergewaltigung: „Keiner hat geholfen“

Kommentare