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Dieser Klein-Lkw blieb in einer Waschanlage in Markt Schwaben stecken. Die Feuerwehr half bei der Befreiung. 

Skuriler Feuerwehreinsatz

Zu hoch für die Waschanlage: Lkw bleibt stecken

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Markt Schwaben - Da hat sich einer sauber verschätzt. Ein Fahrer eines Klein-Lkw blieb mit seinem Fahrzeug in einer Waschanlage in Markt Schwaben stecken. 

Da hatte sich jemand aus dem Schwäbischen doch ganz schön verschätzt. Das ist im Moment die Erklärung für den stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Markt Schwaben, Franz Kolbeck. Der war am Donnerstag Leiter eines nicht ganz alltäglichen Einsatzes.

Was war passiert? Der Fahrer eines Klein-Lkw befuhr mit einem 3,5-Tonner das Gelände des Autowaschbereiches einer Tankstelle in der Poinger Straße draußen im Gewerbegebiet. Wohl in der Absicht, den Klein-Lkw zu reinigen. Dabei hatte der Fahrer nach Vermutung der Feuerwehr die Höhe des Kleinlasters mit Pritsche und Plane offenbar falsch eingeschätzt, wobei ein Höhenhinweis jeden an dieser Stelle darauf aufmerksam macht, dass die 2,4 Meter nicht überschritten werden sollten. Jedenfalls fuhr der Schwabe in den überbauten Waschbereich ein; und blieb prompt mit seiner Fahrzeugplane in der Wasserleitungs- und Schlauchanlage unterhalb des Daches hängen. 

Dabei sei einiges am Wagen und an der Einrichtung verbogen worden, so der Einsatzleiter. Das Fahrzeug konnte aus eigener Kraft nicht befreit werden. Acht Mann Besatzung der Feuerwehr Markt Schwaben kamen zur Hilfe, ließen Luft aus den Reifen heraus und schafften auch so, die Höhe des Ausbaus etwas zu verringern. Nach gut einer halben Stunde konnte der Klein-Lkw aus der misslichen Situation befreit werden, so Kolbeck.

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