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Spatenstich für das neue Heizwerk: (v.l.) Josef Lippacher (Firma Hoser), KUMS-Vorstand Bernhard Wagner, Georg Stetter (Breitbücher Hirschbeck Architektengesellschaft), Eugen Breitbücher (Architekt), Martha Biberger (KUMS-Vorstand), Claus Friedewold (Projektsteuerer).

Nahwärme

Erster Spatenstich für die neue Heizzentrale

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Erster Spatenstich für eine neue Heizzentrale für die Nahwärmeversorgung in Markt Schwaben. Die Bauzeit wird etwa bis August gehen. 

Markt Schwaben – Mit dem symbolischen ersten Spatenstich ist mit Blick auf den Aus- und Umbau des Nahwärmeversorgungsnetzes im Schwabener Ortskern eine längere Planungsphase abgeschlossen und der Einstieg in die konkrete Bauphase gemacht worden. Bis Ende August entsteht auf einem gemeindlichen Areal in der Nähe des Feuerwehrgerätehauses die neue Heizzentrale des Kommunalunternehmens KUMS. Die neue Energiezentrale befindet sich in einem Massivbau-Gebäude mit einem Umriss von acht mal zwölf Metern und wird die künftige Energiezentrale für das innerörtliche Wärmenetz in Form eines Blockheizkraftwerks beherbergen. Mit Inbetriebnahme heuer in der zweiten Jahreshälfte wird das Provisorium im Habererweg auf dem Hof der Mittelschule überflüssig. Bernhard Wagner, Geschäftsführer im Rathaus und KUMS-Vorstand, sagte, dass insbesondere der alte Gas-Öl-Kessel weiterverwendet werden könne. Die Leitungen vom Habererweg in Richtung Feuerwehr würden gegenwärtig verlegt.

Zugleich wird die eigentliche neue Energiezentrale um ein Stockwerk in Holzständerbauweise aufgestockt. Hier sollen bis Ende Dezember Büros (123 Quadratmeter) entstehen, die über eine vorgehängte Stahltreppe zu erreichen sein werden. Zu dem Gesamtkomplex gehören auch rückseitig Pufferspeicher (elf Meter hoch) sowie Kamine mit 15 Metern Höhe ab Bodenplatte.

Die Baumaßnahme befindet sich auf gemeindeeigenem Grund, dass einschließlich einer Erweiterungsfläche fast 1400 Quadratmeter ausmacht. Die Netto-Gesamtkosten ohne Nebenkosten werden mit 2,05 Mio. Euro angegeben.

Das neue Bockheizkraftwerk liefert sowohl Strom als auch Wärme. Dem Vernehmen nach geht es pro Jahr um 2,1 Gigawattstunden Strom, was dem Verbrauch von 700 Haushalten entspricht. Und es geht um 2,7 Gigawattstunden Wärme, was etwa drei Viertel des Gesamtjahresbedarfs im Netzanschlussbereich entspricht. Martha Biberger, ebenfalls KUMS-Vorstand, betonte, dass Schwabener, die sich für einen Anschluss entscheiden, in jedem Fall auch in den Genuss staatlicher Fördermittel kommen. Mehr zum KUMS online unter der Adresse www.markt-schwaben.de. 

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