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Abrissarbeiten finden seit Donnerstag im alten Sitzungssaal des Markt Schwabener Rathauses statt. Bis Dezember soll die Maßnahme abgeschlossen sein. Das jedenfalls ist der Wunsch der Verwaltung.

Markt Schwaben

Rathaus: Sanierung des Saals hat begonnen

  • VonJörg Domke
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Monatelang werden die Innensanierungen des Schwabener Sitzungssaals dauern

Markt Schwaben – Ein wichtiger Bestandteil der seit längerer Zeit bereits laufenden Innensanierung des Markt Schwabener Rathauses fehlt noch: Die Wiederbelebung des Sitzungssaals. Mit den Arbeiten ist an diesem Donnerstag begonnen worden. Handwerker räumten zunächst die Möbel raus, um sich dann an die Deckenverkleidung und in einem späteren Schritt an die alte Plexiglasdachkonstruktion zu machen.

Wie schon mehrfach berichtet, soll hier in den nächsten Wochen und Monaten eine sehr viel transparentere Dachlösung (eine so genannte Laterne) gefunden werden, über die der alte Sitzungssaal in Zukunft sein natürliches Licht beziehen wird. Mit einem Kran wird man die vormontierte Laterne im Laufe des Jahres anbringen und hoffen, dass sie damit eine Lösung auf Dauer sein wird. Nach einer fachlichen Überarbeitung hat man nun dem Vernehmen nach ein Verfahren gefunden, das der Gemeinde auch finanziell tragbar erscheint. Ganz alte Pläne sahen einmal vor, in den damals bewusst fensterlos gebauten Saal in der Tat Fenster zu integrieren. Insbesondere aus statischen Gründen habe man darauf aber verzichtet, so Bauamtsleiter Frank Eichner auf Nachfrage der Ebersberger Zeitung. Fenstereinbauten, die noch mehr natürliches Licht in den Saal zugelassen hätten, hätten die Sanierung um einen erheblichen Betrag verteuert, so Eichner.

Ob die alten Konferenztische und Stühle weiterhin genutzt werden oder ob es auch hier Neuanschaffungen geben wird, muss der Marktgemeinderat noch im Laufe des Jahres 2017 entscheiden.

Ziel jedenfalls ist es, so betonten Eichner und Bürgermeister Georg Hohmann, dass der Saal in der Dezember-Ratssitzung wieder genutzt werden kann. Dann hätte ein jahrelanges Gastspiel der Kommunalpolitik im großen Besprechungssaal der Freiwilligen Feuerwehr am Erlberg auch ein Ende gefunden. 

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