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Das neue Gemeindezentrum in Markt Schwaben ist fast fertig. Einweihungstermin ist der 13. November.

Evangelisches Gemeindezentrum

Gute Adresse für den Glauben

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Ganz neue, vor allem belebende Impulse sollen von dem neuen Gemeindezentrum mit Pfarrbüros und Sakristei ausgehen, das die evangelische Gemeinde Markt Schwaben seit Oktober 2015 neben der Philippuskirche in der Martin-Luther-Straße baut. Das Gemeindehaus ist ein Ersatzbau für das nicht mehr sanierungswürdige alte Gemeindezentrum. Die Bauarbeiten neigen sich nunmehr, voll im Zeitplan übrigens, dem Ende zu. Der Neubau ist zwar noch nicht ganz fertig, schreibt dieser Tage Pfarrer Karl-Heinz Fuchs. Es werde aber tatkräftig daran getan, den Übergabetermin am 27. Oktober einzuhalten. Fest eingemeißelt ist seit längerer Zeit der Termin für den Festgottesdienst zur Einweihung am Sonntag, 13. November, ab 14.30 Uhr, in der Philippuskirche mit Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler. In diesen Tagen werden die entsprechenden Einladungen verschickt werden, so Fuchs weiter.

Die Vorfreude jedenfalls ist groß. Online im Internet liegt schon die Festschrift vor, die in den nächsten Tagen dann auch in gedruckter Form verteilt werden wird. Alle, die sich dort mit Grußworten verewigt haben, kommen zu den gleichen Schlussfolgerungen und Wünschen: Das moderne und deutlich erweiterte Gemeindehaus möge eine Begegnungsstätte und eine Heimat für Geborgenheit werden (Susanne Breit-Keßler). Ein Ort, der dazu beitrage, das Priestertum aller Gläubigen zu leben (Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm). Oder ein Ort der kreativen Jugendarbeit (Dekanatsjugendreferentin Angela Senft).

Stets gute und segensreiche Begegnungen wünscht sich beispielsweise Landrat Robert Niedergesäß für das künftige Haus. Dass das neue Gebäude auch ein Haus des bürgerlichen Engagements sei, betonen in einem Gemeinschafts-Statement die Bürgermeister Franz Finauer (Anzing), Georg Hohmann (Markt Schwaben), Max Kressirer (Finsing), Rupert Ostermair (Forstinning) und Nicole Schley (Ottenhofen). Das sind die Vertreter der Kommunen, in die die evangelische Gemeinde Markt Schwaben hinaus strahlt. Die Rathauschefs betonen, von der Martin-Luther-Straße aus bislang schon viel bürgerliches Engagement in Form von Nachbarschaftshilfe, Schuldnerberatung, Trauerarbeit, Kinder- und Jugendarbeit, Sucht-, Ehe-, Familien und Lebensberatung sowie weitere nachahmenswerte Beispiele ausgegangen sei. Dafür sei Dank zu sagen. Gemeinsam wünscht man sich, dass das erfolgreiche Wirken auch vom neuen Gemeindezentrum ausgehen möge. Bürger suchten in einer unruhigen Welt und einem immer rasanter werdenden Alltag wichtige Stützen, die man zum Beispiel in den Kirchengemeinden finden könne.

Dass der Neubau eine neue Chance bedeute, unterstreicht Claudia Pöppel vom landeskirchlichen Baureferat München. Die Transparenz in der Architektur sei gewissermaßen als Einladung an alle zu verstehen. Der Neubau gebe sozusagen den Blick frei auf die Kirche und das Kreuz und auf die Menschen, die sich im Haus befinden. In einem „freundlichen Haus“, wie Dekan Jochen Hauer (Freising) betont. Mit großen Türen, die, so Hauer, zum „Eintreten“ einladen, was aber hier nicht als Aufforderung zum Rowdytum fehlinterpretiert werden sollte.

Glückwünsche haben auch die katholischen Brüder bereits übermittelt. Michael Bayer (Ottenhofen), Bernhard Waldherr und Hans Dimke (Anzing/Forstinning), Herbert Walter (Markt Schwaben) und Norbert Joschko (Finsing) wünschen sind gemeinsam, dass die Martin-Luther-Straße auch eine Heimstatt der Ökumene werde.

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