Israel schränkt Zugang zum Tempelberg wieder ein - Neue Gewalt befürchtet

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Auf der Plattform am Markt Schwabener Badeweiher kam es am Mittwoch zu einem Unfall, bei dem ein zehnjähriger Schüler verletzt wurde.

Unfall

Badespaß endet im Krankenhaus

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Es ist bei Kindern und Jugendlichen ein beliebtes Spiel: Zwei packen einen Dritten an den Armen und Beinen und werfen ihn ins Wasser. Nicht mehr lustig ist’s, wenn einer zu früh loslässt – so geschehen am Mittwoch in Markt Schwaben.

So schnell kann aus Spaß ernst werden, wenn einer nicht aufpasst: Ein 13-jähriger und ein 14-jähriger Schüler hatten auf der Plattform am Markt Schwabener Badeweiher im Sportpark einen Spezl an den Beinen und Armen gepackt und wollten ihn „auf Drei“ ins Wasser werfen. 

Es war Mittwoch, gegen 17.40 Uhr. Einer der beiden ließ aber wohl zu früh los, sodass der Zehnjährige mit der Hüfte und der Wirbelsäule auf die Plattform prallte, berichtet die Polizei. Der Schüler musste mit Verdacht auf Prellungen in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden. 17.40 Uhr. 

Im juristischen Sinne handelt es sich hier um eine fahrlässige Körperverletzung, erklärt Poings Polizeichef Helmut Hintereder. Da der 13-Jährige noch strafunmündig ist, könnte lediglich gegen den 14-Jährigen ermittelt werden. Die Polizei werde von sich aus allerdings nicht tätig werden. Dennoch müsse der Fall pflicht- und rechtmäßig der Staatsanwaltschaft vorgelegt werden. Sie entscheidet dann, ob Ermittlungen aufgenommen werden, oder nicht. Helmut Hintereder glaubt nicht, dass es zu einer Strafverfolgung kommen wird.

Armin Rösl

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