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Markt Schwaben: Kaufland will erweitern

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Von: Jörg Domke

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In den leer stehenden Geschäftsräumen  will Kaufland einen Getränkemarkt unterbringen.
In den leer stehenden Geschäftsräumen  will Kaufland einen Getränkemarkt unterbringen. © Dziemballa

Der Markt Schwabener Supermarkt Kaufland will erweitern. Auf dem Nachbargrundstück soll in leer stehenden Geschäftsräumen ein Getränkemarkt eröffnet werden.

Markt Schwaben – Die Firma Kaufland im Markt Schwabener Gewerbegebiet Burgerfeld, seit vielen Jahren dort Betreiber eines großen Supermarktes, möchte erweitern. Konkret geht es darum, die inzwischen leer stehende Verkaufsfläche des ehemaligen Textilanbieters AWG auf dem Nachbargrundstück in der Gutenbergstraße zu übernehmen und dort einen eigenen Getränkemarkt einzurichten.

In dem Gebäude befanden sich zuletzt vier Läden. Die Flächen sollen nun neu geordnet werden, so dass danach drei Läden vorhanden sein werden. Zwei der schon länger bestehenden Geschäfte dort bleiben, so die Planung, unverändert erhalten. Neu sein wird der Getränkemarkt.

Parkkplätze sind ausreichend vorhanden

Dem Grundstück sind nach Angaben des Schwabener Bauamts 74 Stellplätze zugeordnet, 60 müssen aber nur nachgewiesen werden. Ein Stellplatz wird demnächst wegfallen, um einen Standort für das Abstellen von Einkaufswagen zu schaffen.

Im Marktgemeinderat ging es insbesondere der Fraktion der Grünen darum, auf mögliche Wechselwirkungen mit umliegenden Geschäften zu verweisen.

In Zweifel gezogen wurde von der Fraktion, ob bei einer vom Markt Markt Schwaben angefragten Prüfung durch die Landesplanungsbehörde bei der Regierung von Oberbayern die Sachlage wirklich korrekt erfasst worden ist. Die Behörde hatte untersucht, ob durch die Neuordnung der Ladenflächen und die damit verbundene Erweiterung der Verkaufsflächen der Firma Kaufland ein Widerspruch zu den Zielen des Landesentwicklungsprogramms bestehen könnte. Ergebnis dieser Untersuchung, so wie es auch im Plenum kolportiert wurde: Das Vorhaben entspricht den Planungszielen.

Bei den Grünen hörte man mehrfach heraus, dass man sich offenbar Sorgen machte insbesondere um die Zukunftsfähigkeit eines bereits in Kaufland-Nähe befindlichen Getränkemarkts (Frisko).

Gemeinderat stimmt dem Vorhaben zu

Bauamts-Sachbearbeiter Walter Rower machte derweil im Plenum deutlich, dass es nicht Sache des Gemeinderats sei, über die Frage zu debattieren, welches Geschäft konkret hier als Nachfolge des AWG-Textilladens einziehen wolle oder solle. Eine Festlegung auf ein besonderes Warensortiment sei nicht Angelegenheit eines Ratsgremiums.

Ladenflächen werden neu gestaltet

Auf der Tagesordnung stand formell ohnehin lediglich die Frage, ob sich der Marktgemeinderat für eine Befreiung von den Festsetzungen des bestehenden Bebauungsplans aussprechen könne. Und die bezog sich einzig und allein auf die Gestaltung der von Kaufland gewünschten und formell auch beantragten Werbeanlagen.

Gegen die Stimmen der fünf Grünen im Marktgemeinderat erteilte das Plenum dem Bauvorhaben, konkret also der Nutzungsänderung und Neuaufteilung der Ladeneinheiten, das Einvernehmen. Den Kaufland-Plänen scheint damit nichts mehr im Wege zu stehen.

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