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Start am 3. Februar: Das neue Kindergartengebäude.

Betreuung

Markt Schwaben: Nächster Kindergarten in den Startlöchern

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Vier Kindergartengruppen starten am 3. Februar im neuen Kindergarten hinter dem Markt Schwabener Edeka-Markt. Die letzten Vorbereitungen laufen.

Markt Schwaben – Es ist wie immer auf Baustellen, wenn es um größere öffentliche Projekte geht: Knapp zwei Wochen vor dem geplanten Eröffnungstermin für den neuen Kindergarten hinter dem Edeka-Markt schaut es für den Laien kaum danach aus, dass das zeitliche Ziel erreicht werden könnte. Architekt Klaus Schwarz aus Anzing, der im Auftrag der Gemeinde den Bau konzipierte, sieht das alles aber recht gelassen. Sorgen, dass es mit dem 3. Februar nicht klappen sollte, hat er nicht. Auch Bauamtsleiter Eichner nicht.

Beide wissen, dass in den noch verbleibenden Tagen zügig gearbeitet werden muss. In diesen Tagen werden noch die Jalousien außen angebracht, im Innern stehen Restarbeiten beim Trockenbau an. Sockelleisten müssen angebracht werden. Handläufe an den Treppen, die Trennwände in den Gemeinschafts-WCs fehlen, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Gemeinde lässt freiwillig Raumluft messen

Für den gestrigen Montag und heutigen Dienstag sind außerdem noch Raumluftmessungen angesagt. Dann, wenn noch keine Möbel in den Räumen stehen, so Eichner. Das Ganze diene ausschließlich zur Sicherheit und sei völlig freiwillig, sagt er. Eine rechtliche Vorgabe dafür gebe es nicht.

Der Markt Markt Schwaben aber ist bei dieser Thematik sozusagen ein gebranntes Kind. Die Untersuchungen sollen Stoffe nachweisen (oder eben nicht), die beim Ausdünsten immer entstehen. Zum Beispiel durch Farben, Lacke oder Kleber. Wirklich gefährlich seien bestimmte Kombinationen verschiedener Substanzen, so Frank Eichner. Die Ergebnisse werde man relativ schnell haben, so Schwarz und Eichner bei einem Ortstermin auf der Baustelle. Bereits am morgigen Mittwoch, 22. Januar, soll das Mobiliar angeliefert und aufgestellt werden. Eine Feinreinigung wird am 24. Januar folgen. Und die noch ausstehenden Arbeiten an den Außenanlagen dann, wenn es witterungsbedingt möglich ist.

Träger wird Kinderland plus

Für Kinder aus drei bereits bestehenden Kindergartengruppen und einer Hortgruppe steht dann dem Umzug Anfang Februar ins neue Heim nichts mehr im Wege. Sie sind im benachbarten Haus untergebracht, das vom „Kinderland plus“ betrieben wird. Und außerdem noch im Pfarrhaus. „Kinderland plus“ aus Poing wird auch der Träger des neuen Kindergartens.

Diese künftige Belegung hat dem Projekt in der Marktgemeinde intern auch die Bezeichnung „3 plus 1“ eingebracht. Ob diese vier Gruppen reichen werden, um den Bedarf zu decken? Ganz sicher weiß das niemand.

Sämtliche Fördertöpfe ausgeschöpft

Gebaut wurde das, was maximal förderfähig war, sagt Frank Eichner. Immerhin geht es um ein Investitionsvolumen von 3,7 Mio. Euro. Das sind neun Prozent mehr als ursprünglich einmal veranschlagt 3,2 Mio.. In welcher Höhe noch staatliche Zuschüsse abgezogen werden können, wird eine Schlussrechnung ergeben.

Immerhin hat man aber den Bau so angelegt, dass im westlichen Bereich noch zwei Erweiterungsräume angelegt werden können, sagt Schwarz, der als freier Mitarbeiter für den Markt tätig ist.

Ursprünglich war einmal vorgesehen, den Kindergarten zu Beginn des Betreuungsjahres in Betrieb gehen zu lassen, das wäre vergangenen September gewesen. Ein gewagtes Unterfangen, wie sich schnell herausstellte, zumal es erhebliche Verzögerungen gab, was den Trocknungsprozess des Estrichs anging, erklärt der Planer. Mit viel Geld habe man zwar noch diesen Trocknungsprozess beschleunigt, der erwünschte Effekt sei aber nicht eingetreten.

Schönes und modernes Ambiente

Das, was die Kinder und das Personal demnächst ihr Eigen nennen könne, kann sich aber sehen lassen. Schon am Eingang fällt ein Fahrstuhl auf, der streng genommen eine Hubbühne ist. Essen kann und soll damit befördert werden in den ersten Stock. Im Falle eines Falles auch Personen. Im Erdgeschoss befinden sich zwei lichtdurchflutete Gruppenräume jeweils mit Nebenraum sowie die Funktionsbereiche wie Büros, WC, Küche, Technik. Im ersten Stock sind die beiden anderen Gruppenräume bzw. Nebenräume.

In der Küche steht reine Aufwärmtechnik. Ein Caterer liefert die Speisen täglich von hinten an. Bei der Heiztechnik hat man sich eine Luftwärmepumpe entschieden, für eine Versorgung mit Nahwärme liegt das Anwesen zu weit weg vom bestehenden Versorgungsnetz. Eine eigene Fotovoltaik wurde nicht installiert. Schwarz: „Dafür wäre der Eigenbedarf zu gering gewesen“.

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