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Groß ist die Freude: 15 000 Euro gab’s zum Auftakt für die Markt Schwabener Unternehmer. Auf unserem Bild (v.li.) Andreas Marx (CIMA), Alois Rupprich sen., Uwe Ritschel, Oliver Götze, Achim Gebhardt (CIMA), Ursula Emmerich, Carina Pohl, Markt Schwabens Bürgermeister Georg Hohmann und Simone Streller vom Handelverband Bayern, die den Scheck überreicht.

Markt Schwabener Gewerbe

Handel kämpft gegen Internet-Konkurrenz 

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Markt Schwaben - Unternehmer aus Markt Schwaben haben eine Art Werbegemeinschaft gegründet, um sich besser zur Konkurrenz aus dem Internet zu positionieren. 

Bis jetzt existiert lediglich so etwas wie ein Arbeitstitel: Markt Schwaben 2030. Und es gibt auch schon genaue Vorstellungen, was der Verein, der sich gerade in der Gründungsphase befindet, einmal an Aufgaben und Zielen verfolgen soll. 

Die Bezeichnung Werbegemeinschaft jedenfalls, sagt der inzwischen in Ruhestand gegangene Schwabener Unternehmer Alois Rupprich, sei nicht ganz richtig, weil dieser Begriff nur einen Teil des künftigen Betätigungsfeldes abdecke. Ganz falsch ist der Begriff aber auch nicht, denn die demnächst zu gründende, neue Vereinigung örtlicher Gewerbetreibender hat schon jetzt durchaus das gesamte Ziel formiert, im Schulterschluss zu werben, im Online-Handel als Einheit aufzutreten, mehr als bislang gemeinsame Veranstaltungen auf die Beine zu stellen und im Team Imagepflege für Markt Schwaben zu betreiben. Jetzt wurde die angestrebte neue Gemeinschaft erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, bei einer Preisverleihung im Schwabener Rathaus. 

Auf Betreiben Rupprichs hatte sich die noch namenlose Händlergemeinschaft bei einem bayernweiten Wettbewerb des Handelsverbandes Bayern (HBE) und deren Unterorganisation CIMA (City Management) sowie der Rid-Stiftung angemeldet, und gewonnen, einen Geldpreis über 15 000 Euro. Mit dem Geld werden in den nächsten zwei Jahren Seminare, Kurse und Vorträge finanziert, die die Schwabener Unternehmer schulen werden in der Frage, wie man sich in der heutigen Zeit bestmöglich zur Konkurrenz aufstellt. Die nämlich ist nicht kleiner geworden, seit es bequem geworden ist, vom eigenen Smartphone aus alles zu bestellen, was das Verbraucherherz so begehrt. Nicht zuletzt gehe das zu Lasten des örtlichen Handels, so Uwe Ritschel, Handelsberater aus dem benachbarten Ottenhofen. In Markt Schwaben seien die Folgen schon sichtbar geworden, hieß es gestern im Rathaus. Die Innenstadt gebe kein geschlossenes Bild mehr ab, der Einzelhandel präsentiere sich als Flickenteppich, gemeinsames Auftreten im Internet existiere nicht. Zuletzt war nicht einmal mehr eine lokale Gewerbeschau zustande gekommen. Das hatte auch Bürgermeister Georg Hohmann motiviert, Reklame dafür zu machen, dass sich die örtlichen Händler wieder mehr als Einheit präsentieren sollten.

 Die offizielle Gründungsveranstaltung wird am 21. April im Restaurant Il Lago stattfinden. Die Initiatoren um Rupprich, Ritschel und Hohmann hoffen, dass möglichst viele den Termin wahrnehmen. Ritschel: „Die Voraussetzungen in Markt Schwaben sind ideal. 

Wo gibt es das schon, dass die Gründungsphase begleitet werden kann mit professioneller Unterstützung durch CIMA und HBE?“ Rupprich ergänzt: „Wir glauben, dass der Kunde heute zuerst nach der Verfügbarkeit fragt. Verfügbarkeit schlägt den Preis. Wer aber nicht im Netz erkennbar ist, der kommt auch nicht in die Auswahl.“

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