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Der Schwabener Ortskern: Grün markiert ist der bestehende Versorgungsbereich des KUMS, orange das künftige Schulzentrum als potenzielles Zukunftsprojekt. Bei den türkisen Flächen gibt es Optionsverträge. Die Grundeigentümer, wie z.B. der Kreis Ebersberg für die Kreisschulen (Realschule und Gymnasium), haben bereits eine vertragliche Beziehung zum KUMS. Die Leitung liegt im Gebäude. Es gibt zur Zeit aber noch keinen W ärmebezug. Die Wärmeübergabestation muss noch in Absprache mit den Eigentümer eingebaut werden. 

Kommunalunternehmen KUMS in  Markt Schwaben

Wärmeversorger will wachsen

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Das Markt Schwabener Kommunalunternehmen KUMS will künftig neben Erdgas auf auf regenerative Energien setzen.

Markt Schwaben –Beim KUMS besteht Handlungsbedarf. Eigentlich wäre zu vermuten, dass es beim Kommunalunternehmen Markt Schwaben (KUMS) nach der Fertigstellung der Heizzentrale „Am Erlberg“ und der großen Erweiterung des Wärmeleitungsnetzes etwas ruhiger zugeht. Doch das ist offenbar weit gefehlt, wie das KUMS jetzt mitteilt.

Aktuell werden die nächsten Schritte für die Energieerzeugung zur Wärmeversorgung untersucht. Und das in zweierlei Hinsicht: Es ist eine deutliche Steigerung der abzugebenden Wärmemenge zu erwarten, denn neben den in diesem Jahr geplanten Anschlüssen für größere Projekte von Wohnungsbaugenossenschaften sind jetzt ebenso die großen Anschlüsse für die Kreisschule, das neue Schulzentrum und das Hallenbad einzuplanen, heißt es in einer gestern vorgelegten Pressemitteilung.

Außerdem steht das KUMS, so heißt es, unverändert zu seinem erklärten Ziel, sich auch bei den Energieträgern nicht nur auf Erdgas als Primärenergie zu stützen, sondern zukünftig auch regenerative Energieträger einzubinden – soweit es denn natürlich auch für die kommunale Gemeinschaft der öffentlichen, gewerblichen und privaten Verbraucher und das KUMS langfristig wirtschaftlich machbar ist.

Mit dem erforderlichen Erweiterungskonzept für das KUMS, das auch zukünftig die Wärmeversorgung auf kommunaler Ebene absichern soll, beschäftigt sich Vorstand Bernhard Wagner gemeinsam mit dem wirtschaftlichen Berater Lothar Behringer und dem technischen Berater Oliver Berghamer seit seiner erneuten Amtsübernahme vor bald sechs Monaten. „Das Konzept ist erstellt und wird zurzeit im Rahmen des Förderprogramms zur Wärmeversorgung 4.0 auf seine Zuschussfähigkeit überprüft“, lässt Bernhard Wagner wissen.

Das Konzept fußt auf drei Säulen: 1. Eine Fotovoltaik-Anlage, die die Wärmepumpen speist, sofern kein Strom für das Netz gebraucht wird. 2. Eine größere Solarthermieanlage, die in den Sommermonaten die Wärmeproduktion übernimmt. 3. Die dritte Säule soll die Zusammenarbeit mit der Fernwärmeversorgung der Bayernwerk Natur nördlich der Markt Schwabener Bahnlinie bilden.

Bayernwerk Natur prüft derzeit die Machbarkeit, wie sich in den Wintermonaten die aus Hackschnitzeln erzeugte Wärme über eine Verbindungsleitung zwischen den beiden Heizwerken dem KUMS bereitstellen lässt. Im Gegenzug liefert das KUMS dem Bayernwerk Natur während der Sommermonate Wärme auf Basis der Solarthermieanlage bzw. aus seinen Wärmepumpen.

„Für mich als Vater von vier erwachsenen Kindern hat hierbei jetzt vor allem der Einsatz regenerativer Energien essenzielle Bedeutung“, so der Vorstand der kommunalen Anstalt weiter. „Mit diesem Gesamtkonzept stabilisiert das KUMS die kommunale Wärmeversorgung in Markt Schwaben, damit sich die absehbare Nachfrage decken lässt und der Markt Markt Schwaben seinen versprochenen Beitrag zur Energiewende im Landkreis Ebersberg nachhaltig leisten kann.“  ez

Internet

Aktuelle Informationen zum Kommunalunternehmen KUMS findet man immer auf folgender Seite: www.kums-markt-schwaben.de

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