Pöbelei endet in Gewahrsamszelle

Polizei muss in Markt Schwabener Wirtshaus zwei Männer fesseln

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Markt Schwaben - Eine Wirtshausschlägerei hat die Polizei Poing in der Nacht von Freitag auf Samstag beschäftigt. Die Situation am Tatort gestaltete sich gefährlich, zusätzliche Streifenbesatzungen mussten angefordert werden.

Die Polizei wurde am Samstagmorgen gegen 2.45 Uhr per Notruf alarmiert. Vorangegangen war eine körperliche Auseinandersetzung im Gasthaus „Unterbräu“ in Markt Schwaben, bei der ein 24-jähriger Plieninger im Gesicht blutig geschlagen worden war. Das Opfer war nach Angaben der Polizei stark betrunken und aggressiv. Da sich der junge Mann nicht besänftigen ließ und immer wieder andere Gäste angreifen wollte, musste er von den Beamten unter Gewaltanwendung gefesselt werden.

Gerade als dieses Problem gelöst schien, mischte sich ein 26-jähriger ebenfalls alkoholisierter Markt Schwabener ein und betitelte die beiden Poinger Beamten unter anderem als „Hurensöhne“. Als er dann noch mehrfach aggressiv auf die Einsatzkräfte zuging und ein körperlicher Angriff nur noch durch einschreitende Freunde unterbunden werden konnte, mussten die Polizisten auch diesen Mann fesseln.

Doch damit nicht genug: Die Einsatzkräfte sahen sich in der Folge einer betrunkenen und pöbelnden Gruppe aus etwa zehn Leuten gegenüber und forderten Verstärkung an. Weitere Streifen wurden an den Tatort beordert.

 „Als dann die Personalien des vorherigen Schlägers, ein 28-jährigen Dorfener, festgestellt werden sollten, dieser jedoch die Identitätsfeststellung verweigerte und zudem dem ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam, musste erneut Gewalt angewendet werden“, heißt es im Polizeibericht. Die Situation konnte schlussendlich nach etwa einer Stunde geklärt werden. Für den 26-jährigen Markt Schwabener und den 28-jährigen Dorfener endete der Abend in der Gewahrsamszelle. Sie werden sich wegen Beleidigung beziehungsweise Körperverletzung verantworten müssen.

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