+
Kennenlernen und Erfahrungen austauschen: Gemeindereferentin und Altenheimseelsorgerin Maria Leutgäb (6.v.re.) hat alle Seniorenbesucher erstmals zusammengebracht. 

Besuchsdienst

Premieren-Treffen

  • schließen

Zum ersten Mal gab es in Markt Schwaben ein Treffen für all diejenigen, die regelmäßig und ehrenamtlich die Bewohner der drei Seniorenheime im Ort besuchen - um ihnen schöne Stunden zu bereiten. Jetzt hatten die Freiwilligen mal Stunden unter sich. 

Markt Schwaben – 40 Frauen und vier Männer besuchen regelmäßig und ehrenamtlich die Bewohner in den drei Seniorenheimen in Markt Schwaben, um mit ihnen zu basteln, zu singen, zu ratschen – um ihnen schöne Stunden zu bereiten. Oder sie gestalten Wortgottesdienste mit, die in den Einrichtungen gefeiert werden. Jetzt gab es zum ersten Mal ein Treffen, zu dem alle ehrenamtlichen Seniorenbesucher eingeladen wurden. Zum gegenseitigen Kennenlernen, Austauschen von Erfahrungen und einfach zum gemütlichen Beisammensein.

„Dieses Treffen ist auch eine Anerkennung für die Ehrenamtlichen“, sagt Maria Leutgäb. Die Gemeindereferentin von Markt Schwabens katholischer Pfarrei St. Margaret ist auch Altenheimseelsorgerin. Sie hat das ökumenische Treffen organisiert und hierfür 44 Einladungen verschickt. Gekommen sind mehr als die Hälfte derer, die regelmäßig in die Seniorenhäuser gehen. Nicht nur, um die Bewohner zu besuchen, sondern auch, um tatkräftig zu unterstützen, zum Beispiel, indem sie gehbehinderten Menschen helfen, vom Zimmer zur Gottesdienstfeier und wieder zurückzukommen, berichtet Leutgäb.

Das Treffen am Freitagnachmittag war das erste dieser Art, künftig soll es jedes Jahr eines geben, kündigt Maria Leutgäb an. „Auch zum Kraft und Energie auftanken“, wie die Gemeindereferentin sagt. Das haben die freiwilligen Helfer jetzt getan und sich sehr gefreut über die Zusammenkunft.

In den drei Markt Schwabener Einrichtungen (Seniorenhaus Burgerfeld, Pflegeheim Walterhof und AWO-Seniorenzentrum) leben laut Leutgäb insgesamt etwa 190 Menschen.

Von den 44 ehrenamtlichen Besuchern befinden sich die meisten in der zweiten Lebenshälfte, berichtet die Seelsorgerin. Aber nicht alle: „Es sind auch vereinzelt junge Leute dabei, die gerne alte Menschen besuchen.“ Beispielsweise Schüler und Studenten. Einer von diesen begründe sein Engagement damit, dass er auch mal „was Vernünftiges“ machen wolle.

Wer sich für den ehrenamtlichen Besuchsdienst interessiert und mitmachen möchte, kann sich bei Gemeindereferentin Maria Leutgäb melden, unter Telefon (0160) 4051304, oder per E-Mail an mleutgaeb@eomuc.de.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Louisa aus St. Wolfgang
Riesengroß ist die Freude bei Katharina und Marcus Schellhase aus St. Wolfgang. Louisa ist da, nach Joel und Leonie ihr drittes Kind. Die niedliche kleine Prinzessin hat …
Louisa aus St. Wolfgang
Betrunkene Bauarbeiter legen Feuer
Aufmerksame Nachbarn haben in dieser Nacht wohl ein größeres Feuer verhindert. Sie alarmierten sofort die Polizei.  
Betrunkene Bauarbeiter legen Feuer
„Ich mache alles mit“
„Mit den Gedanken ist noch alles in Ordnung“, sagt Elfriede Hallner und lacht. Im AWO-Seniorenzentrum in Kirchseeon feierte sie jetzt ihren 95. Geburtstag.
„Ich mache alles mit“
Sie haben es geschafft
Junge Frauen und Männer machen ihren Abschluss am Kirchseeoner Bildungswerk und werden ausgezeichnet.
Sie haben es geschafft

Kommentare