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Dieses Haus ist bald Geschichte: Es soll abgerissen werden. 

Bauvorhaben am Marktplatz

Ringen um Stellplätze

Markt Schwaben - Am südöstlichen Ende des Markt Schwabener Marktplatzes soll ein Haus abgerissen und an dessen Stelle ein Wohn- und Geschäftshaus errichtet werden. Die Frage ist nur: Woher genügend Parkplätze nehmen?

Im Zentrum von Markt Schwaben einen Parkplatz zu finden, ist nicht selten reine Glücksache. Auch der Marktgemeinderat hat sich mit der Situation immer wieder befasst, ohne befriedigende Lösungen zu finden. Nun soll am südöstlichen Ende des Marktplatzes ein Gebäude abgerissen und als Wohn- und Geschäftshaus wieder aufgebaut werden. Ein Antrag, dem der Bauausschuss in seiner Dezember-Sitzung grundsätzlich nichts entgegenzusetzen hatte. „Durch die Maßnahme entstehen acht Wohneinheiten und Räumlichkeiten für ein Ladengeschäft“, erläuterte Walter Rohwer vom Bauamt das Vorhaben.

In der kurzen Diskussion wurde bald deutlich, dass der Bauausschuss das Vorhaben im Grunde begrüßt. „Die Parkplatzsituation ist hier jetzt schon dramatisch“, meldete sich allerdings Anton Richter (SPD) zu Wort. Die Lösung mit zwei sogenannten „gefangenen Parkplätzen“ erzeuge Unbehagen.

Nach geltender Stellplatzsatzung müssen für das Bauvorhaben insgesamt 13 Parkplätze nachgewiesen werden. Um die Zahl zu erreichen, ist eine Tiefgarage mit sechs Pkw-Plätzen vorgesehen. Weil die Einfahrt mit 20 Prozent Neigung steiler ist als zugelassen (max. 15 Prozent), ist hierfür die Befreiung durch den Bauausschuss erforderlich. Zugestimmt hat das Gremium auch, dass die Zufahrt zu oberirdischen Stellplätzen mindestens drei Meter lang sein muss. Außerdem werden drei „gefangene“ Stellplätze erlaubt. Dabei handelt es sich um Parkplätze, die nur über andere Stellplätze angefahren werden können. Auf Vorschlag von Heinrich Schmitt (CSU) wurde dem Bauherrn auferlegt zu prüfen, ob am Pfarrer-Kressierer-Weg zwei anstatt nur ein Parkplatz angelegt werden können. 

dul

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