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Geehrt wurde auch beim Herbstempfang (v. l.): Matthias Mayr, Amalie Herfurth (beide 10 Jahre), Stefan Sander (THW Ehrenzeichen in Bronze), Sandra und Andreas Baumgardt (10) sowie Herbert Hönig (30).

Technisches Hilfswerk

Haufenweise Lob

Markt Schwaben -  Alle Redner sind sich beim Herbstempfang einig: Das THW Markt Schwaben leistet Enormes.

Wie unverzichtbar das Technische Hilfswerk (THW) im Kreise aller „Blaulichtorganisationen“  ist, wurde beim Herbstempfang der Organisation in Markt Schwaben deutlich. Zahlreiche Gäste waren gekommen, um dem Technischen Hilfswerk Markt Schwaben durch ihre Anwesenheit und anerkennende Worte Wertschätzung entgegenzubringen. 

Als erster Redner sparte Albert Hones nicht mit Lob für die ehrenamtlichen Leistungen des Ortsverbandes, wo laufend junge Leute zum Dienst am Menschen ausgebildet werden. „Hier stimmen der Zusammenhalt und die Chemie untereinander“, betonte Markt Schwabens Vizebürgermeister und verwies auf die Leistungen bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise. 

Wie wichtig es sei, das THW zu unterstützen, habe die Anschaffung der Wasserpumpe im vergangenen Jahr gezeigt, betonte Landrat Robert Niedergesäß. „Die Pumpe musste bereits in Ebersberg eingesetzt werden.“ Momentan werde für den Landkreis ein Katastrophenschutzbedarfsplan erarbeitet, an dem THW und Rotes Kreuz sowie die Feuerwehren und Polizei beteiligt seien. Auf die Leistungen der Organisation, besonders beim Aufbau vom Erstaufnahmelager für Flüchtlinge am Fliegerhorst bei Erding, ging Gertrud Eichinger ein. „Das ging unwahrscheinlich schnell und unglaublich geordnet“, lobte die stellvertretende Erdinger Landrätin und verwies auf weitere Aufgaben des Technischen Hilfswerks wie etwa Hilfe im Ausland. 

SPD-Bundestagsabgeordneter Ewald Schurer berichtete, dass endlich mehr Geld in den Bundeshaushalt eingestellt worden sei, um Hilfsorganisationen wie das THW unter anderem bei der Anschaffung von Geräten zu unterstützen. Lob kam zudem von seinem CSU-Amtskollegen Andreas Lenz, der neben der Hilfe beim Aufbau von Flüchtlingsunterkünften auch die Einsätze in den Herkunftsländern hervorhob. 

Die Festansprache hielt Ortsbeauftragter Herbert Hönig: „Ehrenamtlich tätig sein und Menschen in Not helfen, ist ein besonderer Teil unserer deutschen Kultur“, sagte er. Es sei dafür eine gleiche Sprache mit Feuerwehr, BRK und Polizei notwendig, die habe man jetzt gefunden. Hönig berichtete von einer gemeinsamen Großübung, die durch Zufall zum realen Großeinsatz mit der Suche nach einem vermissten Kind geworden sei. Der Ortsbeauftragte kritisierte die Rücksichtslosigkeit von Gaffern bei Einsätzen, die „nach spektakulären Fotos süchtig“ seien, um diese später ins Netz zu stellen. Hönig lobte sein gesamtes Team und den Idealismus jedes einzelnen. 

Neu beim THW Markt Schwaben sei darüber hinaus der versuchsweise Aufbau einer „Mini-Gruppe“, wo sich zwei erfahrene Helferinnen auf spielerische Weise um Kinder von sechs bis neun Jahren kümmern, die so das THW und seine Aufgaben kennenlernen können. 

dul

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