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Die Heizzentrale Am Erlberg gibt es noch nicht. Die Skizze zeigt aber, wie von dort aus die Nahwärme weiter erschlossen werden soll. 

Kommunalunternehmen

Wenig Interesse an Nahwärme

Trotz eines „Frühbucherprogramms“ ist das Interesse von Markt Schwabener Bürgern an einem Anschluss an das neue Wärmeleitungsnetz gering. Das Kommunalunternehmen will weiter die Werbetrommel rühren.

Markt Schwaben – Das Kommunalunternehmen Markt Schwaben (KUMS) wird in Kürze entlang des neuen Wärmeleitungsnetzes die Baustellenschilder aufstellen. Damit wird der Verlauf des Wärmeversorgungsnetzes markiert. Bisher haben die anliegenden Hauseigentümer allerdings überraschend wenig Interesse am Frühbucherprogramm für den Hausanschluss gezeigt. Deshalb hat das KUMS jetzt noch einen zusätzlichen Anreiz ausgelobt. Überall, wo zukünftig die Baustellenmaus „Kumsi“ zu sehen sein wird, geht es um Bauarbeiten seitens des KUMS. Entlang der Baustellenstrecke für das erweiterte Wärmeleitungsnetz sollen die Schilder mit „Kumsi“ aber nicht nur frühzeitig über die zu erwartenden Beeinträchtigungen informieren. Es soll vor allem die Hauseigentümer daran erinnern, jetzt über den Anschluss ans Wärmenetz nachzudenken und aktiv zu werden.

Da das Interesse der Hauseigentümer am Frühbucherprogramm für den Hausanschluss derzeit noch sehr verhalten ist, will das KUMS nun mit einem weiteren Anreiz motivieren: Ein Hauseigentümer wird sich über einen zusätzlichen stattlichen Preisnachlass freuen können.

Unter den Hauseigentümern, die bis zum 15. Februar ihren Antrag für ihren Wärme-Hausanschluss eingereicht haben, winkt ein Preisnachlass von weiteren mindestens 1000 Euro bzw. zusätzlichen fünf Prozent auf die Hausanschlusskosten und den Baukostenzuschuss (außer Mehrlängen). Noch vor Ostern wird dieser eine Hauseigentümer aus allen ermittelt, die nicht nur bis zum 15. Februar ihren Antrag eingereicht, sondern auch den Vertrag im Rahmen des Frühbucherprogramms abgeschlossen haben. Dazu gehören ebenso die Optionsverträge, aber hier wird nur zu 50 Prozent dieser Extra-Preisnachlass gewährt, da auch nur die Hälfte der Anschlusskosten bei erfolgter Verlegung zu bezahlen ist. Der Rechtsweg beim Auswahlverfahren ist ausgeschlossen.

Letztendlich werde laut KUMS die Gemeinschaft belohnt, wenn viele die Wärme von draußen beziehen und nicht mehr jeder seine individuelle Heizquelle unterhält. Der Umstieg auf Fernwärme steigere den energetischen Wert der Immobilie, sei komfortabel und unterstütze die angestrebte „Energiewende 2030“ im Landkreis.  ez

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