Sichtbarer Nachteil der Versorgungssicherheit: Riesige Stromtrassen, durch die Energie zum Bürger kommt. Foto: bauersachs

Markt Schwabener brauchen am wenigsten Strom

Markt Schwaben - Die Bürger von Markt Schwaben verbrauchen in ihrer Gesamtheit im Landkreis Ebersberg insgesamt am wenigsten Energie von allen.

Das hat der aktuelle E.on Energie-Vergleich 2016 ergeben, der die Stromverbräuche von Privathaushalten in einzelnen Gemeinden und Städten untersucht hat.

Ein Haushalt in Markt Schwaben verbraucht durchschnittlich 2314 Kilowattstunden Strom pro Jahr (kWh), direkt gefolgt von Poing (2383 kWh). Ländlichere Gemeinden wie Bruck oder Frauenneuharting liegen hingegen über dem Durchschnittsverbrauch der Haushalte in Ebersberg mit 3617 kWh bzw. 3731 kWh. Die Differenz von rund 1400 kWh entspricht in etwa dem Jahresverbrauch eines sparsamen Zwei-Personen-Haushalts. „Unser Energie-Vergleich zeigt, wie unterschiedlich regionale Stromverbräuche ausfallen können“, erklärt Uwe Kolks, Geschäftsführer der E.on Energie Deutschland. Wer herausfinden möchte, ob er im Durchschnitt seines Landkreises liegt oder sogar zu den Energiesparern der Region zählt, kann seinen eigenen Energieverbrauch beispielsweise über den persönlichen Bereich auf der Website oder über den E.on SmartCheck (https://smartcheck.eon.de) ermitteln.

Die Web-App ermöglicht sogar einen direkten Verbrauchsvergleich mit Haushalten ähnlicher Größe.

Dass Haushalte in Markt Schwaben oder in Poing energiesparender leben als in anderen Regionen, kann an mehreren Faktoren liegen. Denn in Gemeinden mit durchschnittlich kleineren Haushalten, mit einer höheren Dichte an Mietwohnungen fällt auch der Verbrauch in der Regel deutlich niedriger aus. In ländlicheren Regionen hingegen ist der Energieverbrauch oft aufgrund von größeren Wohnungen höher.

Dem E.on Energie-Vergleich liegen die Verbrauchswerte der bundesweit rund sechs Millionen E.on-Kunden zugrunde. Für die Studie wurde ausschließlich der Verbrauch von Privatkunden herangezogen.

Gewerbe- und Industriekunden wurden in der Statistik überhaupt nicht berücksichtigt.

ez

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