Das meiste Geld für Bildung und Gesundheit

Ebersberg - Bildung und Gesundheit waren in den letzten Jahren die Bereiche, in die der Landkreis Ebersberg am meisten investiert hat.

Das teilte die Behörde jetzt mit, nachdem Landrats-Vize Walter Brilmayer eine entsprechende Aufstellung in Auftrag gegeben hatte.

Seit 2006 seien etwas über 19 Millionen Euro in den Neubau oder die Erweiterung von Schulen geflossen, für die der Landkreis Sachaufwandsträger ist. Dazu gehören zum Beispiel die Realschulen und Gymnasien in Vaterstetten und Markt Schwaben, das Sonderförderzentrum in Poing, das Gymnasium in Grafing und das neue Gymnasium in der Marktgemeinde Kirchseeon.

Mehr als 17 Millionen Euro habe der Landkreis im gleichen Zeitraum in seine Klinik investiert, so Landratsamts-Sprecherin Evelyn Schwaiger. Sie werde seit mehreren Jahren Zug um Zug saniert und umgebaut. Mit knapp vier Millionen nehme der Straßenbau im Landkreis nur etwa zehn Prozent der Gesamtinvestitionssumme in dem Betrachtungszeitraum ein.

Die Entscheidung dafür, in welche Projekte der Landkreis investiert, liegt beim Kreistag. Neue Investitionen können auf seine oder die Initiative seiner Fachausschüsse zurückgehen. Das Landratsamt hat dann die Aufgabe, diese Beschlüsse umzusetzen. Oft erfährt die Verwaltung auch direkt von Maßnahmen. So wendet sich z.B. die Schulleitung wegen der Raumnot in einer Schule an das Landratsamt oder das Straßenbauamt wegen einer Kreisstraße, der repariert werden muss. Die Kreisverwaltung informiert dann die Kreisgremien. Die wiederum beschließen, ob und in welcher Form investiert wird.

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