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Rund 150 Gäste verfolgten die Neujahrsansprache von Bürgermeister Georg Rittler und die Grußworte der beiden Geistlichen im Bürgersaal. Foto: dul
Rund 150 Gäste verfolgten die Neujahrsansprache von Bürgermeister Georg Rittler und die Grußworte der beiden Geistlichen im Bürgersaal. Foto: dul

Pliening - „Wir blicken optimistisch in die Zukunft und wollen unsere Gemeinde auch im Jahr 2011 gemeinsam weiter gestalten: natürlich, modern und vor allem menschlich!“ Mehr als eine halbe Stunde dauerte gestern die Neujahrsrede von Bürgermeister Georg Rittler im Plieninger Bürgersaal.

Dabei ließ der Rathauschef kein wichtiges Thema aus. Tiefgreifende Ereignisse auf der ganzen Welt gehörten ebenso zum Inhalt wie Probleme und Sorgen in der eigenen Gemeinde.

Dem traditionellen Neujahresempfang waren Gottesdienste in Gelting und Landsham vorangegangen, ehe die Gäste in den Bürgersaal kamen und von Klängen der Musikkapelle empfangen wurden. Georg Rittler, der sein Äußeres mit der Bürgermeisterkette aufgewertet hatte, ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit Ehefrau Ulrike alle Besucher am Saaleingang per Handschlag zu begrüßen, um persönlich gute Wünsche für das Jahr 2011 aussprechen zu können.

In seiner Rede verkündete der Rathauschef zuerst die 20-jährigen Jubiläen der Geltinger Musikkapelle und der Elterninitiative im laufenden Jahr, ehe er an weltweite Großereignisse - und Katastrophen - im Jahr 2010 erinnerte.

Rittler rief die Bürger auf, nicht nur wachsam zu sein, sondern sich auch für die Gemeinschaft mit den Mitmenschen einzusetzen. Viele leisten Großartiges, sei es im Sport oder im Beruf, oder im Ehrenamt und im Dienste der Allgemeinheit. „Politisch war das Jahr 2010 bei uns vom Sparen geprägt“, meinte der Bürgermeister. „Zum Ende des Jahres sah es aber etwas besser aus.“ Gewerbesteuer und Einkommenssteuer hätten zusammen rund 800 000 Euro mehr eingebracht als veranschlagt. Die Kinderkrippe im Kindergarten Sankt Nikolaus wurde in Betrieb genommen, die Aufstockung im Zwischenbereich Schule-Turnhalle in Angriff genommen und das Schuldach saniert. Auch in Bereich der Solarenergie ist die Gemeinde wieder ein gutes Stück vorangekommen.

Für 2011 nannte der Bürgermeister das Vorankommen bei der Breitbandversorgung, energetische Sanierungen an gemeindeeigenen Gebäuden, die Realisierung des Edeka-Marktes und die Fortschritte bei „Leben im Alter in Pliening“ als wichtige Ziele. Auch mit den Planungen „1200 Jahre Pliening“ werde begonnen. Alle Bürger und Vereine sind aufgefordert sich einzubringen. Abschließend kamen die Vertreter der Kirchen zu Wort. Pfarrer Herbert Specht sprach von „guten Energien, denen man sich öffnen müsse“ und Pfarrer Norbert Joschko warb dafür, auch „dem Glauben eine Zukunft zu geben“.

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